ORF III am Freitag: Steinhauer und Henning in "Freundschaft", Teil eins der "Alpensaga"

"Der österreichische Film" ab sofort jeden Freitag im Doppelpack

Wien (OTS) - Im neuen Jahr verdoppelt ORF III Kultur und Information seine Sendefläche für das österreichische Filmschaffen. Mit der vom ORF kofinanzierten erfolgreichen Kabarettverfilmung "Freundschaft" aus dem Jahr 2006 liefert "Der österreichische Film" am Freitag, dem 9. Jänner 2015, um 20.15 Uhr einen satirisch-ironischen Schlagabtausch zwischen "linken" Vätern und Söhnen. Erwin Steinhauer und Rupert Henning fühlen als gesinnungsfester Vater und ideologiefreier Sohn ihren gegenseitigen Weltanschauungen auf den Zahn. Henning gab damit auch sein Regiedebüt. Eine Kraftprobe zwischen Jung und Alt bestimmt danach auch um 21.50 Uhr "Liebe im Dorf", die erste Folge des sechsteiligen Fernsehdramas "Alpensaga" von Peter Turrini und Wilhelm Pevny. Die in den Jahren 1976 bis 1979 von Dieter Berner verfilmte ORF-Produktion erzählt in sechs Episoden die Geschichte des österreichischen Bauernstandes von 1900 bis 1945. Im ersten Teil spalten die unterschiedlichen Visionen von Großbauer Allinger (Helmut Qualtinger) und Jungbauer Huber (Hans Brenner) die Dorfgemeinschaft.

Die Sendungen im Detail:

"Der österreichische Film": "Freundschaft" (20.15 Uhr) und "Alpensaga", Teil eins: "Liebe im Dorf" (21.50 Uhr)

Peppi Schober galt als rotes Urgestein: Der Schutzbündler, Februarkämpfer und Widerstandskämpfer hatte ein langes und bewegtes Leben. Am Abend vor seinem Begräbnis treffen einander die letzten beiden Verwandten in der Gemeindebauwohnung des Gewerkschafters: Der Neffe des Verstorbenen (Erwin Steinhauer) und dessen Sohn (Rupert Henning) suchen unter den wenigen Habseligkeiten von Onkel Peppi nach einem alten Parteiabzeichen und geraten einander dabei in die Haare. Basierend auf dem erfolgreichen Bühnenstück "Freundschaft" von Florian Scheuba und Rupert Henning, die miteinander auch das Drehbuch zum gleichnamigen Film verfassten, bei dem Henning auch Regie führte, rechnen der gesinnungsfeste Vater und sein ideologiefreier Sohn ab:
mit 50 Jahren Politik-, Zeit- und Familiengeschichte.
Anschließend folgt der erste Teil des legendären sechsteiligen Fernsehdramas "Alpensaga" aus dem Jahr 1976 über die Auswirkungen der politischen Krisen auf das Leben in einem oberösterreichischen Dorf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In "Liebe im Dorf" geht es im Jahr 1900 den meisten Bauern schlecht. Der Großbauer Allinger (Helmut Qualtinger) möchte eine Spiritusbrennerei bauen. Dazu braucht er alle Felder als Anbaugebiet für Kartoffeln. Einen anderen Weg aus der Krise sieht der Jungbauer Huber (Hans Brenner) mit der Gründung einer Zuchtviehgenossenschaft. Zwischen den beiden kommt es zur Kraftprobe.
Dieter Berner verfilmte das Drehbuch von Peter Turrini und Wilhelm Pevny.

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