Rauchverbot: ÖVP darf Gesundheit der Österreicher nicht länger gefährden!

SPÖ-KO Seiser fordert rasche Gesetzesvorlage für Rauchverbot: "Mitterlehner muss sich gegen Wirtschaftskammer-Freunde durchsetzen. Kein Hinauszögern bis 2018!"

Klagenfurt (OTS) - Mehr Tempo erwartet sich Kärntens SPÖ-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser in der aktuell, nach dem tragischen Lungenkrebs-Tod von NEWS-Journalist Kurt Kuch neu aufgeflammten Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Österreichischen Gastronomie. Er, Seiser, fordert insbesondere die Bundes-ÖVP auf, ihre Rolle als Schutzpatron der Aschenbecher Österreichs endgültig aufzugeben und der Forderung der SPÖ nach einem generellen Rauchverbot zum Schutze der Gesundheit aller Gastronomie-Gäste sowie der Wirte und der Angestellten nachzukommen.

"Es liegt einzig und allein an der ÖVP, ob Österreich weiter als Aschenbecher Europas abqualifiziert wird, oder der gesundheitsschädliche blaue Qualm wie von der SPÖ immer gefordert endlich zur Gänze aus den Lokalen verschwindet. Und das nicht erst 2018 sondern unverzüglich", macht Seiser deutlich.

ÖVP-Obmann Mitterlehner müsse jetzt zeigen, dass es ihm ernst ist. Es sei seine Aufgabe, seine Parteifreunde in der Wirtschaftskammer, Präsident Leitl und Spartenobmann Hinterleitner, endlich zur Vernunft zu bringen. Und was mögliche Abschlagszahlungen oder Rückvergütungen für Wirte, die in die räumliche Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich investiert haben, betrifft, liege es ebenfalls an der ÖVP alternative Vorschläge zur von der SPÖ zur Diskussion gestellten schnelleren Abschreibung zu machen: "Zur Erinnerung, Herr Mitterlehner: Der zuständige Finanzminister heißt Schelling und gehört der ÖVP an", so Seiser abschließend.

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