AK 2: Wie Sie Kostenfallen beim Handy vermeiden können!

Wien (OTS) - Telefonieren und Surfen mit dem Handy ist im Jahresvergleich teurer geworden. Das zeigt eine AK Preisanalyse von September 2013 bis Dezember 2014. Die AK gibt Tipps, um bei den Handykosten zu sparen.

Die AK Analyse zeigt: Die neuen Angebote von (virtuellen) Anbietern wie Hot oder Upc mischen den Markt zweifellos neu auf, indem sie die Preissteigerungen von 2014 zumindest teilweise wieder wettmachen. Unter den neuen Angeboten fällt ein Tarif für junge DatennutzerInnen und DurchschnittsnutzerInnen positiv auf: 3.000 MB Datenvolumen plus kombinierte 1.000 Minuten und SMS Freieinheiten bei 9,90 Euro Grundentgelten (Hot fix) stellt ein vergleichsweise günstiges Angebot dar (bei Angeboten mit ähnlich niedrigen Grundentgelten sind nur 1 bis 1,5 GB inkludiert). Ebenso gibt es keine Bindefrist, keine Anmeldegebühren und keine jährlichen Serviceentgelte. Die vergleichsweise geringeren Freieinheiten bei SMS und Telefonminuten dürften für viele junge Datennutzer und Durchschnittsnutzer ausreichen (österreichweite Durchschnittsnutzung 1/2014 laut Telekomregulator: rund 137 Minuten und 29 SMS bei fallender Tendenz).
Das Upc-Angebot, das seit Dezember angeboten wird, umfasst zwei Vertragstarife und stellt für die definierten IntensivnutzerInnen mit 1.000 Minuten, 1.000 SMS, 1.000 MB ebenso ein gutes Angebot dar. Es gibt keine Bindefristen, es fallen keine jährlichen Serviceentgelte an und für bestehende Upc-KundInnen werden keine Anmeldegebühren verrechnet.

So kommen Sie mit dem Handy günstiger weg:
+ Gehen Sie möglichst keine oder eine kurze Vertragsbindedauer ein:
Sie können mit Sim Only-Tarifen oder mit Tarifen mit möglichst kurzer Vertragsbindedauer flexibler auf neue, für Sie günstigere Angebote reagieren.

+ Achtung, ein vorzeitiger Vertragsausstieg kann teuer kommen: Bei vorzeitigem Ausstieg aus Verträgen mit befristetem Kündigungsverzicht werden nämlich jedenfalls die Grundentgelte bis zum Ende der Vertragslaufzeit verrechnet.

+ Neu eingeführte oder kostspieliger gewordene Einmalkosten vermeiden: Wer Wertkarten nutzt, umschifft Aktivierungskosten, die bei den drei großen Anbietern A1, T-Mobile und Drei 2014 von rund 50 auf 70 Euro angehoben wurden. Aber auch die unbeliebten jährlichen Servicepauschalen von rund 20 Euro werden bei Wertkarten nicht verrechnet. Diese beiden Kosten entfallen übrigens auch bei den Vertragsangeboten von Bob, Yesss, S-Budget und Ge-org.

+ Nutzen Sie den AK Tarifrechner unter wien.arbeiterkammer.at, um Ihren günstigsten Anbieter zu finden.

SERVICE: Den AK Handy-Preistest und den Handytarif-Rechner für den günstigsten Handytarif finden Sie im Internet unter wien.arbeiterkammer.at

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AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
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