AK Handy-Preisanalyse: "Mobil sein" kostet nun mehr!

Handytarife innerhalb eines Jahres deutlich angestiegen

Wien (OTS) - Der Handymarkt ist heiß umkämpft - Freiminuten, Datenverkehr oder SMS, ... Die AK hat die Preisentwicklung bei den heimischen Handy-Anbietern von September 2013 bis Dezember 2014 ins Visier genommen. Das Ergebnis: Telefonieren und Surfen ist für Durchschnitts- und IntensivnutzerInnen zwischen 29 und rund 78 Prozent teurer geworden. Den kräftigsten Preisanstieg gibt's bei Tarifen mit niedrigen monatlichen Grundgebühren. Auch die Anmeldegebühren sind bei den drei Großen (A1, T-Mobile und Drei) um rund 40 Prozent in die Höhe geschnalzt.

Die AK Analyse zeigt: Für Durchschnitts- und Intensivtelefonierer mit den jeweils günstigsten Tarifmodellen sind die Preise innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen. So betrugen die durchschnittlichen Preiserhöhungen bei WertkartenkundInnen (ohne Datennutzung) 29 Prozent. Bei VertragskundInnen schlugen sie mit 56 Prozent (DurchschnittsnutzerInnen mit und ohne Datennutzung) bzw. 58 Prozent (IntensivnutzerInnen mit Datennutzung) zu Buche. Noch teurer wurde es für VertragskundInnen, die zwar intensiv telefonieren oder smsen, aber nicht surfen (78 Prozent durchschnittliche Preissteigerung). In Einzelfällen stiegen die Preise sogar um 100 Prozent, verdoppelten sich also. Die höchsten Preissteigerungen gibt's bei den Tarifen mit niedrigen monatlichen Grund-gebühren. Im Detail zeigt sich, dass hauptsächlich die Grundgebühren erheblich in die Höhe geklettert sind. Im Gegenzug gibt's immer mehr Freiminuten und Frei-SMS, obwohl die KundInnen diese gar nicht ausschöpfen (können).

Üppig: Die Anmeldegebühren sind gegenüber dem Vorjahr bei A1, T-Mobile und Drei um rund 40 Prozent in die Höhe geklettert.

Die jährlich zu zahlenden Servicekosten sind bei den größten Anbietern im Untersuchungszeitraum gleich geblieben: rund 20 Euro jährlich.

Wer seine Datenpakete überschreitet, zahlt im Vergleich zu 2014 kaum drauf für den Mehrverbrauch - die Kosten für den Mehrverbrauch sind meist gleich geblieben.

Zur AK Preisanalyse: Die AK hat zwei typische Handynutzer von September 2013 bis Dezember 2014 analysiert: den Durchschnittskunden mit dem günstigsten Vertragstarif mit und ohne Datentransfer sowie mit Wertkartentarif ohne Datennutzung (monatlich 140 aktive Gesprächsminuten, 50 SMS und bei Datennutzung mit 600 MB Datentransfermenge) und den Intensivnutzer mit dem günstigsten Vertragstarif mit und ohne Datentransfer (monatlich 1.000 aktive Gesprächsminuten, 1.000 SMS und bei Datennutzung mit 1.000 MB Datentransfermenge). Geprüft wurden die Handytarife von den Anbietern A1, T-Mobile, Drei, Tele.ring, Bob, Yesss, S-Budget und Ge-org.

Seit kurzer Zeit sind zwei neue Anbieter am Markt: Upc (seit Dezember) und Hofer mit Hot (seit Jänner). Sie sind im Vergleich zu den etablierten Anbietern teilweise recht günstig.

(Forts.)

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