Glücksspiel: "Amtlich bestätigt" - der neue, strenge Spielerschutz wirkt!

Bericht des BMF an den Nationalrat

Wien (OTS) - Wie aus dem aktuellen Bericht des BMF "Auswirkungen des Glücksspielgesetzes 2010-2014" hervorgeht, sind die Spielerschutzmaßnahmen viel detaillierter als in der Öffentlichkeit und den Kritikern des Glücksspiels bekannt.

Das BMF berichtet fundiert und umfangreich über die mit der Reform des Glücksspielrechts im Jahr 2010 einhergegangenen rechtlichen und praktischen Änderungen im Bereich des Glücksspiels. Der vorgelegte Bericht stellt überwiegend due Situation zum 3. Quartal 2014 dar und berücksichtigt die Änderungen des Glücksspielgesetzes, Erkenntnisse des EuGH und nationaler Höchstgerichte, Erteilung von Konzessionen, Anbindung an das Datenrechenzentrum (BRZ) und Aktivitäten der Stabstelle für Spielerschutz.

Der BESTE BEWEIS für die Wirksamkeit des neuen Glücksspielgesetzes, welches in NÖ, OÖ, dem Burgenland , bald der Steiermark und in Kärnten umgesetzt wird:

Waren dort bis vor einiger Zeit z.B. in NÖ 2.000 illegale Geräte im Einsatz, in OÖ mehr als 3.000 (!), welche PRO Automat und Monat nach Erkenntnissen der Finanzpolizei etwa 7.000 Euro Einspielergebnis aufwiesen, sind bei den LEGALEN, unter strengstem Spielerschutz arbeitenden neuen Spielhallen die Umsätze drastisch GERINGER: Pro Automat und Monat werden dort, wo es den Automatenbetrieb gemäß der Glücksspielnovellierung aus 2010 gibt, lediglich durchschnittlich 3.300 Euro pro Monat und Automat eingespielt (Quelle: Bericht des BMF an den österr. Nationalrat).

Von diesen 3.300 Euro erhält der Fiskus ca. 50 % (!), sodass den Spielbetrieben pro Gerät und Monat lediglich ca. 1.700 Euro verbleiben. Davon muss der hohe technische Aufwand, die Investitions-Amortisation, die hohen Personalkosten und die Standortmiete bezahlt werden. Man darf daraus die Erkenntnis ableiten: Eine Trafik oder ein Bäcker verdienen wahrscheinlich am Ende des Jahres prozentual vom Umsatz mehr als die neuen Spielbetriebe.

PRO TAG spielt somit ein Geldspielgerät lediglich nur ca. 55 Euro netto (steuerbereinigt) ein!

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