Qualität und Sicherheit stehen bei ELGA an oberster Stelle

Wien (OTS) - "Qualität und Sicherheit stehen bei ELGA an oberster Stelle", betont die Geschäftsführerin der ELGA GmbH, Dr. Susanne Herbek. Ab Ende 2015 werden die öffentlichen Krankenhäuser schrittweise mit ELGA arbeiten. Mit umfangreichen technischen Tests im Vorfeld wird eine hohe Stabilität des ELGA-Systems gewährleistet. Alle vorgesehenen Funktionalitäten von ELGA wie der Austausch von Spitalsentlassungsbriefen oder auch die e-Medikation werden dabei detailliert geprüft.

ELGA-Portal seit Anfang 2014 online

Über www.gesundheit.gv.at gelangen die Bürgerinnen und Bürger mittels Handysignatur oder Bürgerkarte zu ihrer persönlichen ELGA. Dort können sie in Zukunft ihre eigenen Gesundheitsdaten wie Spitalsentlassungsbriefe, Röntgen- oder Laborbefunde einsehen und verwalten. Zudem bestimmen sie selbst, wer wann auf welche ihrer ELGA-Gesundheitsdaten zugreifen darf. Wer nicht an ELGA teilnehmen will, kann sich online über das ELGA-Portal oder schriftlich über die ELGA-Widerspruchstelle abmelden. Bisher haben sich rund 194.000 Personen, also ca. zwei Prozent der Bürger abgemeldet. "Fast drei Viertel der Abmeldungen fielen in die ersten vier Monate des Jahres 2014. In dieser Zeit wurde unter anderem vom Österreichischen Hausärzteverband Verunsicherung geschürt. Die Bürger haben sich dann aber rasch selbst ein Bild über ELGA gemacht. Die Kurve ist daher deutlich abgeflacht - in der ganzen zweiten Jahreshälfte waren es nur mehr 17 Prozent aller Abmeldungen", so Herbek.

ELGA bringt viele Vorteile

Mit ELGA erhalten Bürgerinnen und Bürger erstmals die Möglichkeit, selbst über ihre eigenen Gesundheitsdaten zu bestimmen - eine Pionierleistung im österreichischen Gesundheitswesen. Vor allem für chronisch Erkrankte bringt ELGA zukünftig Erleichterung und Unterstützung, weil ihre behandelnden Ärzte auf ihre Befunde oder ihre Medikamentenliste mittels ELGA direkt und rund um die Uhr zugreifen können. "ELGA ist damit auch Teil der Gesundheitsreform. Sie wird sowohl für die Patienten als auch für die Ärzte anwenderfreundlich gestaltet sein und beiden großen Nutzen bringen", zeigt sich Herbek abschließend überzeugt. (Schluss)

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Tel.: +43 1 2127050-0
www.elga.gv.at

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