FPÖ-Pisec: "FPÖ pro Mittelstand" ist für Kammerwahl gut aufgestellt

ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer vertritt Unternehmer schon lange nicht mehr

Wien (OTS) - "Die Liste 'FPÖ-pro Mittelstand' ist für die kommenden Wirtschaftskammerwahlen Ende Februar 2015 hervorragend aufgestellt und kann in fast allen Fachgruppen in Wien antreten", freut sich der freiheitliche Industriesprecher und Präsident von "FPÖ pro Mittelstand", Bundesrat Reinhard Pisec. "Dies ist umso wichtiger, als die ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer die Interessen der Unternehmer schon lange nicht mehr vertritt und es nun mit 'FPÖ pro Mittelstand' eine echte Alternative gibt", so Pisec.

Mit dem flächendeckenden Antreten von "FPÖ pro Mittelstand" sei auch sichergestellt, dass unzufriedenen Unternehmer, die von der unverschämt hohen Steuer-und Abgabenbelastung, der kostenintensiven Bürokratisierung und der Untätigkeit der Wirtschaftskammer genug haben, eine Alternative für ihre Stimme hätten, so Pisec. Durch die Zwangsmitgliedschaft habe die Wirtschaftskammer ein Monopol, das ihr aufgrund der fehlenden Bereitschaft endlich für die Interessen der Klein- und Mittelbetriebe gegenüber der Bundesregierung einzutreten, gar nicht mehr zustehe, sagte Pisec, der darauf verwies, dass sich auch jeder Unternehmer dem Wettbewerb stellen müsse.

Mit der Kalten Progression, der "indexierten", automatischen Steuererhöhung, würden nicht nur die Lohnzusatzkosten, sondern auch die Einnahmen der Wirtschaftskammer steigen. Warum sollte die WKO also jemals ein ernstes Interesse aufbringen, für eine Senkung der viel zu hohen Lohnzusatzkosten einzutreten, wenn sie von den Steigerungen selbst bestens profitiere. Das gelte auch für die unverschämt hohen SVA-Beiträge, zeigte Pisec auf. "Die fehlende Bereitschaft der Kammerregierung zeigt sich schon daran, dass der ÖVP-Wirtschaftsbund eine Gleichstellung von Unternehmer und Mitarbeiter in der Krankenversicherung ablehnt", so Pisec. So würden Unternehmer etwa ein Drittel mehr Beiträge zahlen als ihre Mitarbeiter. Bei geringfügiger Beschäftigung sei es sogar das Dreifache.

"Es ist Zeit für eine Veränderung in der nur für die eigenen Interessen werkenden Wirtschaftskammer. Es wird auch Zeit, dass wieder die Interessen der Mitglieder vertreten werden und nicht die der ÖVP-Kammerfunktionäre", betonte Pisec.

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