Werbeabgabe: FPÖ-Kassegger: Finanzminister Schelling stellt sich gegen ÖVP-Wirtschaftsbund

FPÖ seit langem für Abschaffung des Unikums Werbeabgabe

Wien (OTS) - "Sehr verwundert" zeigte sich heute FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger über Finanzminister Hans Jörg Schelling, der nämlich derzeit nichts von einer Abschaffung der Werbeabgabe hält. "Diese Haltung des Finanzministers ist höchst interessant, da der ÖVP-Wirtschaftsbund auf seiner Homepage die Abschaffung der Werbeabgabe sehr prominent proklamiert", so Kassegger weiter.

"Seit langem fordert auch die FPÖ die Abschaffung des Unikums Werbeabgabe. Sie benachteiligt die heimische Werbewirtschaft gegenüber der internationalen Konkurrenz. Eine Abschaffung der Werbeabgabe würde zudem ein Investitionsvolumen von rund 85 Millionen Euro freimachen, das dann in den Markt fließen könnte. Die Benachteiligung für den Wirtschafts- und Werbestandort Österreich wären damit in diesem Bereich passé", erklärte Kassegger. Laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes EcoAustria würde die Abschaffung der Werbeabgabe rund 1.700 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, ergänzt der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

"Mit seinem heutigen 'Nein' für eine Abschaffung der Werbeabgabe stelle sich der ÖVP-Finanzminister kurz vor der Kammerwahl ganz klar gegen den ÖVP-Wirtschaftsbund. Gespannt kann man nun die innerparteiliche Diskussion in der ÖVP abwarten, da sich Schelling mit seiner Position auch gegen die ÖVP-Experten, die im Bericht der Steuerreformkommission vorschlagen, die Werbeabgabe zu streichen, stellt", so der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

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