ORF III am Donnerstag: Dreiteiliger Themenabend Arktis

Außerdem: Erich Prölls "Auf den Hund gekommen" in Kanada und Kalifornien

Wien (OTS) - Scheinbar unberührt liegt das Eismeer der Arktis zwischen Russland und Norwegen. Doch hinter der Fassade einer ursprünglichen Naturlandschaft versteckt sich eine atomare Zeitbombe. Ein dreiteiliger "ORF III spezial"-Themenabend widmet sich der Arktis und beleuchtet zunächst, wie das Gebiet für Russland als "Atomfriedhof" (21.05 Uhr) herhalten muss: Danach thematisieren zwei Folgen des Vierteilers "Ice Race" - "Grenzkonflikte" (21.35 Uhr) und "Auf der Suche nach einer neuen Handelsroute" (22.30 Uhr) -, wie die Energie- und Rohstoffressourcen des nicht eindeutig staatlich begrenzten Lebensraums die politischen Interessen der Großmächte wecken.
Den Hauptabend leitet um 20.15 die vierte Folge von Erich Prölls "Wilde Reise"-Reihe "Auf den Hund gekommen" ein. Diesmal verschlägt es den Filmemacher nach Kanada und Kalifornien, wo er beim Training von Jack-Russell-Terriern, Labradors und Golden Retrievern dabei ist. Als Gast empfängt er außerdem den prominenten Hundetrainer Martin Rütter.

Die Sendungen im Detail:

"Wilde Reise mit Erich Pröll: Auf den Hund gekommen", Folge vier (20.15 Uhr)

Au der Spur des besten Freundes des Menschen besucht Naturfilmer Erich Pröll zunächst in Kanada einen Jack-Russell-Terrier, der trainiert wurde, um Apnoe, einen immer wiederkehrenden Atemstillstand, zu melden. In Kalifornien werden Labradors und Golden Retriever für spezielle Bedürfnisse ausgebildet - gezeigt wird u. a. die Ausbildung zum "Gehörhund". Außerdem besucht Pröll den prominenten Hundetrainer Martin Rütter, der erzählt, wie er auf den Hund gekommen ist. Darüber hinaus präsentiert er seinen ersten eigenen Hund, nämlich die Trailhound-Dame "Nora", eine vierjährige Schlittenhündin aus einer Zucht zwischen Huskey und Greyhound, die künftig eine ausdauernde Begleiterin bei Prölls Pferdeausritten sein wird.

"ORF III spezial: Arktis" mit Doku "Atomfriedhof" (21.05 Uhr) und zwei Folgen "Ice Race": "Grenzkonflikte" (21.35 Uhr) und "Auf der Suche nach einer neuen Handelsroute" (22.30 Uhr)

Radioaktive Abwässer und strahlenden Atommüll entsorgte Russland bis 1992 ganz regulär in der Arktischen See. Die Dokumentation "Atomfriedhof" beleuchtet diese atomare Zeitbombe, deren Gefahr von offiziellen russischen Stellen hartnäckig geleugnet wird: Das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau ist Ablageplatz für versunkene Atom-U-Boote, Metallkisten voll radioaktiver Abfälle und ganze Kernreaktoren. Die russische Nordmeerflotte entsorgte ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen in den Fjorden zwischen Norwegen und Russland.
Der Schein einer unberührten Welt in der Arktis trügt also ganz gewaltig. Hinzu kommt, dass längst ein unerklärter Krieg um die hier lagernden Rohstoffe begonnen hat - vor allem um die gewaltigen Öl-und Gasvorkommen. "Grenzkonflikte" und "Auf der Suche nach einer neuen Handelsroute" - die ersten beiden Folgen der vierteiligen Reihe "Ice Race" - nehmen die sich abzeichnenden Konflikte und die Bedeutung der Arktis für die Energieversorgung der Zukunft genauer unter die Lupe.

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