Heinisch-Hosek begrüßt "Babymonat" für homosexuelle Paare

Frauenministerin unterstützt Forderung für mehr Rechte von Homosexuellen

Wien (OTS) - Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek unterstützt die Forderung von Staatssekretärin Sonja Steßl nach einem Babymonat für homosexuelle Paare für den öffentlichen Dienst. "Der Papamonat für heterosexuelle Paare war ein erster wichtiger Schritt, ein Babymonat für homosexuelle Paare ist der nächste logische Schritt", so Heinisch-Hosek. Der öffentliche Dienst wäre damit einmal mehr Vorbild für die Privatwirtschaft. "Mit dem Papamonat unterstützen wir Familien dabei, die ersten vier Wochen nach der Geburt des Kindes gemeinsam zu verbringen und den Männern die Möglichkeit zu geben, von Anfang an Verantwortung zu übernehmen. Der Papamonat macht Lust auf mehr und fördert die Väterkarenz", so Heinisch-Hosek. "Die ersten Wochen mit dem Kind gemeinsam zu verbringen soll in Zukunft auch für gleichgeschlechtliche Paare gelten", so die Ministerin, die darauf verweist, dass damit ein weiterer Schritt Richtung Gleichstellung erfolgen würde.

Die Frauenministerin setze sich seit jeher dafür ein, gleichgeschlechtliche Paare mit heterosexuellen Paaren gleichzustellen. "Die ÖVP hat im vergangenen Jahr Bewegung angedeutet, es wird Zeit, dass sich auch tatsächlich etwas ändert. Verpartnerungen am Standesamt zählen hier genauso dazu, wie die Weiterentwicklung des Papamonats." Nur Worte seien zu wenig, so die Frauenministerin, es sei höchste Zeit für gesetzliche Änderungen. Die Frauenministerin setze sich weiter für ein Adoptionsrecht für Homosexuelle, die Öffnung der Ehe und die Möglichkeit eines gemeinsamen Familiennamens ein. "Die Politik muss der Lebensrealität von Regenbogenfamilien gerecht werden. Sie gilt es anzuerkennen und zu unterstützen", so die Frauenministerin abschließend.

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