Ärztestreit - LR Köfer: "Mit Bestellung eines Mediators wird weiterer Team Kärnten-Vorschlag umgesetzt"

Kritik an Einsparungen bei den Krebspatienten

Klagenfurt (OTS) - "Mit der heute von LH Kaiser angekündigten Einsetzung eines Mediators für die Lösung des Ärztestreits wird neuerlich ein wichtiger Vorschlag unseres Teams umgesetzt", erklärt heute Kärntens Landesrat Gerhard Köfer: "Es muss trotzdem festgehalten werden, dass wir bei den Ärzte-Gehaltsverhandlungen einen - wie von mir bereits am Freitag gefordert - Mediator bzw. Streitschlichter benötigen und nicht, wie von Kaiser ausgeführt, einen Moderator. Einen Moderator braucht man für eine TV-Show und nicht bei solch schwierigen politischen Verhandlungen."

Kritik übt Köfer an der SPÖ Kärnten betreffend den Einsparungen bei den Krebspatienten und fordert gleichzeitig die Rücknahme der Verschlechterungen, dass im Klinikum Klagenfurt Abteilungen wie Urologie oder Radiologie keine Krebsnachsorge mehr durchführen. "LH Kaiser und die zuständige Gesundheitsreferentin LHStv. Prettner müssen endlich zur Besinnung kommen und Einsparungen dort vornehmen, wo es notwendig ist: Bei der Verwaltung und den aufgeblähten Strukturen und nicht bei den Patienten", erklärt Köfer, der auch auf die Unsicherheit anspricht, ob künftig Krebspatienten für die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten mit Zusatzkosten belastet werden. "Das ist ein absolutes Missmanagement bei der Gesundheitspolitik. Verschlechterungen werden einfach beschlossen, ohne vorher die Grundsatzfragen zu klären. Seriöse und verantwortungsbewusste Politik im Sinne der Patientinnen und Patienten funktioniert anders", so Köfer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Thomas-Martin Fian
Tel.: +43 650 8650564
thomas.fian@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KTS0001