Ärztegehälter: LH Kaiser will Moderator einsetzen, um Lösung zu erzielen

Kaiser: "Die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung muss im Vordergrund stehen. Hand des Landes bleibt ausgestreckt."

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser lässt nichts unversucht, um in der Diskussion um eine Verbesserung der Arbeitssituation der Ärztinnen und Ärzte in den KABEG-Spitälern eine Lösung zu erzielen. Um in der Frage der durch die EU-Arbeitszeitverkürzung auf 48 Stunden notwendigen Erhöhung der Ärztegehälter zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, will Kaiser nun einen unabhängigen Moderator einsetzen.

"Ich habe KABEG-Vorstand Arnold Gabriel gebeten, Ärztekammervertreter und Betriebsrat zu einem neuen Verhandlungstermin einzuladen. Dabei soll ein unabhängiger Moderator behilflich sein, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Bei allen Befindlichkeiten darf jedenfalls nicht der Blick auf das Wesentliche verloren gehen, nämlich die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung", so Kaiser.

Der Landeshauptmann betont einmal mehr, dass seine bzw. die Hand des Landes weiter ausgestreckt bleibe. "Ich denke, dass ein externer Moderator mögliche Missverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten überbrücken kann. Ich erwarte mir von dieser Person, das Kärntner Angebot mit einem Gesamtvolumen von 13,5 Millionen Euro, das genau dem allseits gelobten Steirischen Modell entspricht, was von einer renommierten Wirtschaftsprüfungskanzlei bereits attestiert wurde, den Verhandlungspartnern zu erläutern. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass wir eine gemeinsame zukunftsträchtige Lösung erreichen können und erneuere die Einladung an unsere Partner, sich am Verhandlungstisch an einer gemeinsamen Lösung aktiv zu beteiligen", so Kaiser.
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