Gimborn: Defizite durch Zusammenlegungen der Krankassen verhindern

Offenbar plant McDonald weitere Leistungskürzungen bei Ärzten und Patienten

St. Pölten (OTS) - "Bei den Aussagen des Hauptverbandes zu den Defiziten der Krankenkassen fühle ich mich an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltiert" erinnert", sagt heute die Gesundheitsexpertin, Ärztin und Landtagsabgeordnete des Team Stronach Für NÖ, Dr. Gabriele Von Gimborn, in Bezug auf das vom HV prognostizierte Defizit für 2015. Dieses Lamentieren kenne sie, Gimborn, vom HV seit Jahren. Immer wieder wurden riesen Defizite angekündigt und am Ende stellte sich für die Krankenkassen immer ein Plus heraus - so 59 Millionen für 2014!

"Offenbar sollen mit diesen Defizit-Warnungen, die Leistungsempfänger der Krankenkassen, also Ärzte und Patienten, ruhig gestellt und auf weitere Leistungskürzungen vorbereitet werden", betont Gimborn.

Selbst wenn es so sei, wie der neue Vorsitzende des Hauptverbandes, Peter McDonald, ankündigt, wäre es bei einigem guten politischen Willen einfach Defizite in den Griff zu bekommen. Wie Experten bereits mehrfach dargelegt haben, wären über 100 Millionen Euro jährlich alleine durch die Zusammenlegung der Krankenkassen einzusparen. Das scheitert aber bisher am Widerstand der hunderten Funktionären von ÖVP und SPÖ, ÖGB und Wirtschaftsbund, die wohldotiert in den Vorständen der Krankenkassen sitzen, verlangt Gimborn von McDonald endlich mehr als seine bisherige, rein rhetorische Schönwetterpolitik.

Neuer SP-Job in NÖ GKK passt nicht zu McDonalds Sparapellen

In diesem Zusammenhang fragt Gimborn auch, wann sie endlich von McDonald, so wie von RH-Präsident Moser, vom Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse Hutter, Gesundheitsministerin Oberhauser und NÖ WK Präsidentin Zwazl eine Antwort auf ihren Brief zum Postenschacher in der NÖ GKK bekommt. In der NÖ GKK wurde vom Vorstand extra ein neuer Job in der Direktion für einen ehemaligen SPÖ Landespolitiker geschaffen. Das passt doch, so die Gesundheitsexpertin des Team Stronach für NÖ, Gabriele Von Gimborn, überhaupt gar nicht zu den Sparapellen von McDonald.

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