ORF III am 6. und 7. Jänner: Michael Haneke in "André Hellers Menschenkinder", Chemiker Erwin Reisinger im "science.talk"

Außerdem: Puccinis "La Rondine", "Den Heiligen Drei Königen auf der Spur", "kreuz und quer" über Gerechtigkeit, "Liebe um jeden Preis" und "Little Indian"

Wien (OTS) - Den Dreikönigstag leitet ORF III am Dienstag, dem 6. Jänner 2015, um 9.00 Uhr mit der letzten "Erlebnis Bühne"-Feiertagsmatinee ein und zeigt Giacomo Puccinis Oper "La Rondine" (Die Schwalbe) in einer Inszenierung der Metropolitan Opera aus dem Jahr 2009. Im Hauptabend ist um 20.15 Uhr in einer neuen Ausgabe von "André Hellers Menschenkinder" der Oscar-prämierte österreichische Regisseur Michael Haneke zu Gast, Um 21.05 Uhr ist "Mythos Geschichte" dann "Den Heiligen Drei Königen auf der Spur" und fragt, wieviel historische Wahrheit in dem Mythos steckt. Der "euro.film" präsentiert schließlich um 22.00 Uhr Pierre Salvadoris Komödie "Liebe um jede Preis" mit den beiden französischen Publikumslieblingen Audrey Tautou und Gad Elmaleh.

Am Mittwoch, dem 7. Jänner, zeigt "kreuz und quer" zunächst um 20.15 Uhr mit der Dokumentation "Alles was gerecht ist" drei Familiengeschichten über die Verteilung von Chancen, Vermögen, Glück und Gesundheit in unserer Gesellschaft, bevor um 21.10 Uhr der Film "Franz von Assisi - Programm für die Weltkirche?" jenem Heiligen auf die Spur geht, dessen Namen der gegenwärtige Papst für sich gewählt hat. Im "science.talk" ist danach um 21.45 Uhr der österreichische Chemiker Erwin Reisner zu Gast und spricht darüber, wie in Zukunft CO2 zu umweltfreundlichem Treibstoff umgewandelt werden könnte. Den Sprung von der einsamen Karibikinsel in den Großstadtdschungel wagt um 22.20 Uhr Ludwig Briand in Hervé Paluds sympathischer Familienkomödie "Little Indian".

Dienstag, 6. Jänner: "La Rondine" (9.00 Uhr), Michael Haneke bei André Heller (20.15 Uhr), "Den Heiligen Drei Königen auf der Spur" (21.05 Uhr), "Liebe um jeden Preis" (22.00 Uhr) im "euro.film"

Die "Erlebnis Bühne"-Feiertagsmatinee präsentiert mit "La Rondine" Giacomo Puccinis dreiaktige lyrische Komödie in einer mit Angela Gheorghiu und Roberto Alagna starbesetzten Inszenierung der Metropolitan Opera aus dem Jahr 2009. In der tragischen Geschichte der Pariser Mätresse Magda und ihrer großen Liebe Ruggero sind unter der musikalischen Leitung von Marco Armiliato und der Regie von Nicolas Jo l Samuel Ramey, Lisette Oropesa und Marius Brenciu in weiteren Rollen zu sehen.
Der mit den wichtigsten internationalen Preisen ausgezeichnete Regisseur und Drehbuchautor Michael Haneke ist in einer weiteren neuen Folge der ORF-III-Gesprächsreihe "André Hellers Menschenkinder" zu Gast. So erzählt der Oscar-Preisträger u. a. über die Kunst des Filmemachens und über Kollegen, die ihm imponieren, spricht über sein Verhältnis zur Musik und gewährt intime Einblicke in seine Gedanken über Alter und Tod.
"Den Heiligen Drei Königen auf der Spur" ist anschließend "Mythos Geschichte": Das Matthäus-Evangelium ist der einzige Text, der von den Heiligen Drei Königen berichtet. Dennoch ist die Geschichte um die drei Weisen aus dem Morgenland seit mehr als 2.000 Jahren in der christlichen Welt tief verankert. Seit jeher ziehen in katholischen Gemeinden am 6. Jänner die Sternsinger durch die Straßen. Um zu verstehen, wie der Mythos entstanden ist, begibt sich die Dokumentation auf die Spuren, die der Text der Heiligen Schrift in der Geschichte hinterlassen hat. Er untersucht künstlerische Darstellungen, erkundet die Landschaften, durch die die Könige gereist sind, besucht Kirchen und begegnet Menschen, die versucht haben, dem Geheimnis um Kaspar, Melchior und Balthasar auf den Grund zu gehen.
Schließlich präsentiert der "euro.film" Pierre Salvadoris bezaubernde Komödie "Liebe um jeden Preis" aus dem Jahr 2006. Darin trifft der Hotelangestellte Jean (Gad Elmaleh) die elegante Irène (Audrey Tautou) und verliebt sich auf Anhieb in sie. Da diese jedoch kein Interesse an armen Schluckern hat, verstrickt sich Jean in ein kompliziertes Verwirrspiel.

Mittwoch, 7. Jänner: "kreuz und quer" rund um das Thema Gerechtigkeit (ab 20.15 Uhr), "science.talk" mit Erwin Reisner (21.45 Uhr), "Little Indian" im "kult.film" (22.20 Uhr)

Das Vermögen der reichsten zehn Prozent der Erdbevölkerung wächst pro Stunde um sagenhafte 3,2 Millionen Euro. Die "kreuz und quer"-Dokumentation "Alles was gerecht ist" (20.15 Uhr) von Kurt Langbein und Judith E. Innerhofer zeigt anhand dreier Familiengeschichten, wie es um die Verteilung von Chancen, Vermögen, Glück und Gesundheit in unserer Gesellschaft steht. Die Hoffnungen, Ängste und Alltagssorgen der drei Familien sind ebenso unterschiedlich wie ihre Gedanken zu Fragen von Gerechtigkeit, Freiheit und Glück. Der Film macht sich auf die Suche nach Antworten - und begegnet in Dänemark Modellen, die deutlich gerechter sind. Franz von Assisis Vorstellungen zu Armut, Friedfertigkeit und der Liebe zur Schöpfung waren visionär und zugleich eine Provokation für die kirchliche Obrigkeit seiner Zeit, hat seine Ordensgründung doch eine umfassende Reformbewegung in der mittelalterlichen Kirche initiiert. In Friedrich Klütschs HD-Dokumentation "Franz von Assisi -Programm für die Weltkirche?" (21.10 Uhr), die anschließend im Rahmen von "kreuz und quer" auf dem Programm steht, beziehen Experten zur Wirkungsgeschichte des Pontifex Stellung.
Der darauf folgende "science.talk" mit Chemiker Erwin Reisner (21.45 Uhr) gibt Einblick in aktuelle Forschungen, mit denen eine Energiewende gelingen könnte. Reisner, der an der Universität Cambridge das Christian-Doppler-Labor für erneuerbare Synthesegas-Chemie leitet, arbeitet an der Vision, Abgase mithilfe von Sonnenlicht zu Treibstoff umzuwandeln. Sein Ansatz zur Verwertung von CO2 als umweltfreundlicher Treibstoff gilt momentan als eine der zukunftsträchtigsten Technologien auf dem Energiesektor.
Die Abenteuer eines Buben im Großstadtdschungel präsentiert der "kult.film" schließlich mit Hervé Paluds Familienkomödie "Little Indian" aus dem Jahr 1994. Als Börsenspekulant Stéphane (Thierry Lhermitte) sich von seiner Frau Patricia (Miou-Miou), die sich vor Jahren in die Karibik zurückgezogen hat, scheiden lassen will, präsentiert diese ihm seinen 13-jährigen Sohn Mimi-Siku, der nun endlich die westliche Zivilisation kennenlernen soll. Mit der witzigen Darstellung des "Großstadtindianers" überzeugt der junge Ludwig Briand.

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