Christian Ragger: Kärnten braucht bei HCB-Umweltskandal finanzielle Hilfe des Bundes

Notwendige Unterstützung darf nicht an Bürokratie scheitern

Klagenfurt (OTS) - "Auf das Land Kärnten kommen bei der Bewältigung des HCB-Umweltskandals im Görtschitztal Kosten in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro zu. Doch bisher fehlt jede Zusage der Bundesregierung, Kärnten dabei zu unterstützen", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Er weist darauf hin, dass allein die Entsorgung der vielen Tonnen an beschlagnahmten HCB-kontaminierten Futtermitteln viele Millionen Euro kosten wird. Es sei eine außergewöhnliche Situation und die Bundesregierung dürfe Kärnten dabei nicht im Stich lassen. "Da darf man sich nicht darauf ausreden, dass hier keine Katastrophe im bisherigen Sinne des Katastrophenfonds vorliegt", meint Ragger.
Es werde eine der ersten Aufgaben der Landesregierung im neuen Jahr 2015 sein, auf eine Zusage aus Wien zu drängen. "Die bisherigen Erfahrungen, u.a. bei der vorjährigen Sperre von Polizeistellen haben leider gezeigt, dass SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser und der jeweilige Kärntner ÖVP-Obmann bei ihrer Bundesregierung kein Gehör finden. Das wäre bei dem HCB-Skandal jedoch fatal", so Ragger abschließend.

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