Stronach/Steinbichler kritisiert Rupprechters "Schweine-Schmäh"

Wien (OTS) - "Welche Schweine will der Landwirtschaftsminister nach China exportieren? Die aus Polen, die in Österreich nur geschlachtet werden und den AT-Stempel erhalten, oder Edelteile bzw. Verarbeitungsfleisch unbekannter Herkunft?", fragt Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler. Er bezeichnet die Ankündigung Rupprechters als "Schweine-Schmäh und Täuschung der heimischen Bevölkerung". Fakt sei, "dass die Schweinemäster nicht ausreichend qualitativ hochwertiges Fleisch aus österreichischer Produktion für Österreich und China liefern können, da die Eigenversorgung bereits gefährdet ist!"

Somit könne es sich nur um einen Etikettenschwindel handeln, "weil der Schlachtstempel noch immer als Herkunftsbezeichnung gesehen wird und somit das ausländische Fleisch aufgewertet wird", kritisiert Steinbichler. Er fordert jetzt die Umsetzung des längst überfälligen österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes "zum Schutz der Konsumenten und der heimischen Produzenten."

Der Team Stronach Mandatar erinnert an die Agrarlüge mit den Überschussflächen. "Statt Schweine-, Rinder- oder Geflügelstallungen zu bauen, wurden Biogasanlagen errichtet, in denen das österreichische Futter für unsere Tiere vergast wird!", schließt Steinbichler.

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