APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Klug und Schelling aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 19.12.2014 bis 25.12.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Medial wurde der Kanzler nicht nur in der ORF-Pressestunde mit Gerüchten um seine baldige Ablöse als SPÖ-Bundesvorsitzender konfrontiert. Faymann wies die Spekulationen, die seit dem SPÖ-Parteitag und Faymanns niedrigem Wiederwahl-Ergebnis kursieren, strikt zurück. In einem Interview mit dem "Standard" sagte der Bundeskanzler, ihn brächten diese Spielchen nicht aus der Ruhe:
"Ich bin Bundeskanzler, ich gehe davon aus, dass ich auch die nächsten Jahre politisch gestalten werde", so Faymann. Als möglicher Obmann-Nachfolger wurde zuletzt wiederholt ÖBB-Generaldirektor Christian Kern kolportiert.

Auf internationaler Ebene äußerte sich Faymann am Rande des Gipfeltreffens der EU-Regierungschefs in Brüssel kritisch bezüglich weiterer Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Man müsse Verhandlungen mit Moskau führen, betonte der Bundeskanzler.

Auf Platz sieben im Ranking positionierte sich Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) als Neueinsteigerin der Woche. Im Ö1-Mittagsjournal am Samstag vor Weihnachten sagte Bures, sie denke nicht, dass ÖBB-Chef Christian Kern einen guten Bundeskanzler abgäbe. Kern sei ein hervorragender Bahnmanager, Politik sei aber nicht seine Stärke, so die ehemalige Infrastrukturministerin, die in ihrer damaligen Funktion Kern für diese Position engagiert hatte. Medial wurde Bures Vorgangsweise als ungeschickter Versuch, Bundeskanzler Werner Faymann den Rücken zu stärken, gewertet. Bures habe damit jedoch eine "nur latent vorhandene" Debatte befeuert, so etwa der Politikberater Thomas Hofer.

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