„Bewusst gesund“: Zahnverletzung – Schutz vor Langzeitfolgen

Außerdem am 3. Jänner: Kleinster Herzschrittmacher kommt aus Österreich

Wien (OTS) - Ricarda Reinisch präsentiert das in HD produzierte ORF-Gesundheitsmagazin "Bewusst gesund" am Samstag, dem 3. Jänner 2015, um 17.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Zahnverletzung - Schutz vor Langzeitfolgen

Rad- und Ski-Helm wurden noch vor wenigen Jahren belächelt. Heute werden sie getragen. Auch Schienbeinschützer beim Fußball, Knie- und Ellbogenschützer beim Volleyball- oder Handballspielen bzw. beim Inlineskaten sind längst selbstverständlich geworden. Was aber fehlt, ist das Bewusstsein, auch die Zähne zu schützen. Gerade im Jugendalter zählen Zahnunfälle zu den häufigen Verletzungen. Ein Zahntrauma ist meist eine komplexe Verletzung, bei der mehrere Gewebe betroffen sind. Die Verletzungen der Zähne beschränken sich entweder auf die Zahnkrone oder sie reichen bis in die Wurzel des Zahnes und den Knochen. "Bewusst gesund" hat sich darüber informiert, was man tun muss, wenn die Zähne durch einen Unfall beschädigt werden, und informiert, wie man sich am besten schützt. Ein Bericht von Andi Leitner.

Kuschelrobbe - ein Roboter im Pflegeeinsatz

Die Roboter-Robbe "Paro" ist eine Erfindung aus Japan, wo sie seit Jahren in geriatrischen Einrichtungen eingesetzt wird. Sie soll alten und meist dementen Menschen helfen, wieder mehr Kontakt zur Außenwelt zu bekommen. Seit einiger Zeit versucht das Pflegepersonal im Wiener "Pflegewohnhaus Simmering" durch den Kuschel-Roboter eine engere Beziehung zu den Bewohnern und Bewohnerinnen aufzubauen. Hinter dem flauschigen Fell der Robbe steckt ein kompliziertes Computersystem, das auf Berührung mit Bewegung, Augenaufschlag und Lauten reagiert. Die Robbe ersetzt aber weder das Pflegepersonal noch ist sie als Tiertherapie gedacht. Vielmehr ist sie ein zusätzliches therapeutisches Mittel, um das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner zu steigern, und dient vor allem als eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Ein Bericht von Vroni Brix.

Weltneuheit - Kleinster Herzschrittmacher kommt aus Österreich

Seit mehr als einem halben Jahrhundert lassen sich Herzrhythmusstörungen durch Herzschrittmacher gut in den Griff bekommen. Bis jetzt mussten diese Geräte unter die Haut implantiert werden und hatten lange Drähte, die durch die Gefäße bis zum Herzen reichten. Das war oft genug die Ursache für Komplikationen bis hin zu schweren Infektionen, die sogar eine Operation am offenen Herzen nach sich ziehen konnten. Seit kurzem gibt es eine neue Generation von Herzschrittmachern, die ein völlig anderes Prinzip haben. Sie haben keine Sonden und sind winzig klein. Österreich ist an der Entwicklung dieser neuen Geräte federführend beteiligt. "Bewusst gesund" hat Experten des Linzer AKH zu dieser neuen Entwicklung befragt und einen Patienten getroffen, der einer der ersten war, der diesen Mini-Schrittmacher implantiert bekommen hat. Ein Bericht von Christian Kugler.

"Bewusst gesund"-Tipp bei Gastritis

Brennende, stechende Schmerzen meist nach dem Essen, Blähungen, Völlegefühl und oft auch Appetitlosigkeit sind Symptome für eine Gastritis bzw. Entzündung der Magenschleimhaut. Die innerste Schicht der Magenwand, die mit dem Magensaft und dem Speisbrei in Berührung kommt, ist davon betroffen. Normalerweise schützt sie die Magenwand vor allzu viel Säure. Überwiegt die Säure, was verschiedene Ursachen haben kann, kommt es zu einer Schädigung und Entzündung, die die Gastritis auslöst. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn hat Informationen zu Diagnose und Therapie.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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