Ärztegehälter: LH Kaiser sieht Verhandlungen auf Zielgeraden

Ergebnis soll im Jänner feststehen - Von KABEG erarbeitete Dienstpläne sollen Akutversorgung trotz Arbeitszeitverkürzung ab 1. Jänner sicherstellen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Vorsichtig optimistisch zeigt sich Landeshauptmann Peter Kaiser in der Diskussion um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der KABEG-Ärzteschaft in Folge der von der EU vorgeschriebenen Reduzierung der Arbeitszeit auf durchschnittlich 48 Stunden pro Woche, umzusetzen mit der Übergangsregelung bis 2021. Kaiser erwartet sich eine Lösung bei den zwischen KABEG und Spitalsärztevertretern laufenden Verhandlungen im Jänner. Für den Fall, dass die Spitalsärzte wie angekündigt ab 1. Jänner kollektiv 48 Wochenarbeitsstunden leisten, habe die KABEG bereits entsprechende Dienstpläne ausgearbeitet, um die Akutversorgung in den Landesspitälern sicher zu stellen.

"Die letzten Gespräche und Verhandlungen waren durchaus konstruktiv, wie mir auch KABEG-Vorstand Arnold Gabriel, mit dem ich in ständigem Kontakt bin, bestätigt. Die Grundstimmung hat sich seit Beginn der Verhandlungen doch merklich gebessert, und ich bin zuversichtlich, dass die Ärzte die von Anfang an ausgestreckte Hand des Landes ergreifen werden und wir gemeinsam zu einer nachhaltigen Lösung kommen, die nicht nur im Sinne der Ärzteschaft sondern vor allem auch im Interesse der Patientinnen und Patienten ist", so Kaiser.

Laut dem Landeshauptmann gibt es mittlerweile einen Konsens über das Kostenvolumen von 13,5 Millionen Euro zusätzlich für die Erhöhung der Gehälter der Ärztinnen und Ärzte. Jetzt gelte es noch, einige Details zu klären, was die Aufteilung und Verrechnungsart betrifft. "Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es in der Frage nicht an. Viel wichtiger ist, dass am Ende eine Lösung steht, die nachhaltig ist. Also eine Lösung, die attraktive Karriereperspektiven sowohl für Jungärzte als auch für Fach- und Oberärzte enthält, und mit der die KABEG als Arbeitgeber im Österreichvergleich konkurrenzfähig bleibt", so Kaiser.
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