Einkommensbericht - Stronach/Dietrich: Diese Regierung erwirtschaftet Armut statt Reformen

Ende aller Privilegien für Dienstnehmer im staatsnahen Bereich gefordert

Wien (OTS) - "Österreich verarmt - langsam, konsequent und statistisch belegbar", so kommentiert Team Stronach Sozialsprecherin und geschäftsführende Klubobfrau Ing. Waltraud Dietrich den zu Jahresende vom Rechnungshof vorgelegten Einkommensbericht.

Bei kleinen Angestellte und Arbeitern zeigt es sich besonders deutlich, hier liegt der Reallohn-Verlust bei 14 Prozent, während Bedienstete im staatsnahen Bereich keine Verluste hinnehmen mussten. Das sei der Stoff, aus dem soziale Unruhen gemacht werden, so Dietrich. "Armut, Krankheit und soziale Ausgrenzung sind die Folge, wenn die Kluft zwischen Gutverdienern und insbesondere jungen und älteren Wenigverdienern immer größer wird. Bereits jetzt können sich viele Menschen Geschenke unter dem Christbaum nicht mehr leisten."

Österreich brauche jetzt eine Regierung, die bereit ist umzudenken und die Systeme zu ändern. "Es ist notwendig, auf die Menschen zuzugehen und nicht von den Menschen weg", pocht Dietrich auf dringende Reformen. "Die Einkommensentwicklung der letzten Jahre bedeutet für Rot-Schwarz ein eindeutiges Nicht Genügend!"

Das Team Stronach fordert daher einmal mehr das Ende aller Privilegien für sämtliche Dienstnehmer im staatsnahen Bereich. "Der Staat hat hier die Aufgabe, ein ordentlicher Arbeitgeber zu sein -aber ohne Füllhörner für Altfunktionäre und Nationalbankpräsidenten", so Dietrich. Gerade jetzt brauche es kein Mehr an Steuern und Bürokratie, sondern Mut zur Veränderung. "Die Zwangsmitgliedschaften bei Kammern, die überbordende Verwaltung und die Rahmenbedingungen bei Lohnnebenkosten sind umgehend zu reformieren, damit sich die Menschen das Leben und Arbeiten in Österreich auch wieder leisten können."

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0001