„Orientierung“ am 28. Dezember: Zwei ungleiche Freunde – Rabbi und Imam werben für Respekt

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im in HD produzierten ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 28. Dezember 2014, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Zwei ungleiche Freunde: Rabbi und Imam werben für Respekt

Sie sind zwei Geistliche aus Österreich: Schlomo Hofmeister ist Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Ramazan Demir ist Imam bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Außerdem sind sie befreundet - und gemeinsam sind sie in die Türkei, nach Israel und ins Palästinensergebiet gefahren, um zu signalisieren:
"Wir können miteinander." Sie sind besorgt, weil in Österreich - so sagen sie - wegen der Konflikte im Nahen Osten die Judenfeindlichkeit und die Islamfeindlichkeit gestiegen seien. Schuld an diesen Konflikten trage aber nicht die Religion, sondern die Politik. Ein Bericht von Ben Segenreich.

Muslimische "Bruderhilfe": Marokko bildet Imame für Mali aus

Bilder von radikalen Islamisten im westafrikanischen Staat Mali sind vor rund zwei Jahren um die Welt gegangen: Auf ihrem Feldzug haben die Terroristen auch Moscheen und muslimische Heiligtümer zerstört. Erst internationale Truppenverbände konnten sie stoppen. Als Zeichen dafür, dass auch in dieser Region der arabische Fundamentalismus im Vormarsch ist, wurde das aggressive Vordringen der Islamisten gedeutet. Um dem Einhalt zu gebieten und um den in Westafrika traditionell moderaten Islam zu stärken, hat der König von Marokko in den vergangenen Monaten wiederholt Schritte gesetzt. Einer davon:
Mohamed VI. - nicht nur König, sondern auch geistliches Oberhaupt der Muslime im Land - hat die Ausbildung von Imamen aus Mali initiiert. Ein Bericht von Detlef Urban.

Sisters ACT: Philippinen-Frauenorden engagiert sich für Kirche der Armen

"Wir waren mit der Haltung der Ordensgemeinschaften damals unzufrieden", sagt Schwester Roland Biragay. Damals, das war in den 1970er Jahren. Diktator Ferdinand Marcos hatte das Kriegsrecht über die Philippinen verhängt. Einige Frauen, Rolanda Biragay war eine von ihnen, suchten unter diesen Bedingungen nach einem neuen Weg, im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils Kirche zu sein und als Ordensfrauen zu leben - in Solidarität mit den Armen. Sie gründeten eine Gemeinschaft: die Apostles of Contemporary Times, kurz: ACT. Die Zeiten sind andere geworden, die Herausforderung, "Kirche der Armen" zu sein, ist geblieben. Heute begegnen die ACT-Schwestern dieser Herausforderung mit einem ganzheitlichen pastoralen Entwicklungsprogramm. Sie organisieren und begleiten in den philippinischen Diözesen Infanta und San Pablo Basisgemeinden, die auf vier Säulen aufbauen: Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung in Glaubensfragen. Finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit erhalten sie von der österreichischen Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar. Ein Bericht von Maria Katharina Moser.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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