Petra Bayr begrüßt Inkrafttreten des Waffenhandelsvertrages mit 24.12.

Bayr: "Weniger Waffen im Umlauf bedeuten weniger Tote"

Wien (OTS/SK) - "Bereits mehr als 120 Staaten haben sich dem Waffenhandelsvertrag verpflichtet, wenn dieser morgen, am 24. Dezember, in Kraft tritt", ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, erfreut. Positiv sei auch, dass Österreich unter den Erstunterzeichnern sei, betont die Abgeordnete. Mehr als 20 Jahre habe es gedauert, bis die Internationale Staatengemeinschaft auf die Forderung aus der Zivilgesellschaft, den ausufernden Waffenhandel einzuschränken, erfolgreich reagiert hat, sagte Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Sobald der Vertag in Kraft sei, gelte es, dessen Einhaltung sicherzustellen. ****

Der Waffenhandelsvertrag soll verhindern, dass durch exportierte Waffen Menschenrechtsverletzungen begangen werden. "Die Vertragsstaaten müssen nun genauer prüfen, was mit den von ihnen exportierten Waffen passiert. Es besteht die Hoffnung, mehr Kontrolle über den Handel zu erlangen, so Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und Menschenleben zu schützen", stellt Bayr fest. Das Inkrafttreten des ATT (Arms Trade Treaty, Waffenhandelsvertrag) sei ein wesentlicher und hart erkämpfter Schritt, den Waffenhandel zu regulieren.

Amnesty International schätzt, dass jährlich eine halbe Million Menschen durch Schusswaffen ihr Leben verliert. "Die Rechnung ist einfach: weniger Waffen im Umlauf, weniger Waffen in falschen Händen, weniger Tote", ist Bayr überzeugt. (Schluss) bj

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