SPÖ-Niedermühlbichler: Aus RH-Bericht ergibt sich klarer Auftrag für Entlastung kleiner bis mittlerer Einkommen

RH-Bericht bestätigt sozialdemokratische Frauen- und Arbeitsmarktpolitik in Wien

Wien (OTS/SPW) - "Der aktuelle Rechnungshofbericht zu den Einkommen stellt Wien ein erfreuliches Zeugnis aus: Wien hat die meisten selbstständig Erwerbstätigen, und der Frauenanteil liegt mit 42 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Hervorzuheben ist aber vor allem: Die Wienerinnen verdienen österreichweit am besten! Das ist ein Erfolg sozialdemokratischer Frauen- und Arbeitsmarktpolitik!," unterstrich der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Georg Niedermühlbichler am Montag. Als "sehr unerfreulich" bezeichnet Niedermühlbichler die allgemeine Einkommensentwicklung. "Aus der Tatsache, dass generell die hohen Einkommen steigen, während die kleinen sinken, leitet sich ein klarer Auftrag für eine rasche Steuerreform ab. Diese muss kleine bis mittlere Einkommen deutlich entlasten," so Niedermühlbichler. ****

Dass die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern in Wien bundesweit am kleinsten ist, sei kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Politik, führte Niedermühlbichler weiter aus: "Wien fördert die Frauen im Beruf: Der Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds (waff) bietet umfangreiche Programme, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind. Mit dem beitragsfreien Kindergarten werden die WienerInnen spürbar entlastet, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Wiedereinstieg erleichtert. Quoten und Einkommenstransparenz sind auf Stadtebene selbstverständlich. Und: Wien koppelt öffentliche Aufträge an frauenfördernde Maßnahmen." Nichtsdestotrotz ist die vergleichsweise gute Situation in Wien kein Grund sich zurückzulehnen, so Niedermühlbichler: "Unsere Politik wirkt, das bestätigt der RH-Bericht. Aber das Ziel ist erst erreicht, wenn die Einkommensschere geschlossen ist."

Nur lachhaft sei in diesem Zusammenhang der freiheitliche Klubobmann Gudenus, der in einer Aussendung "echte Gleichstellung" fordert: "Und dass als Spitzenmann einer Partei, wo der Männeranteil im Wiener Gemeinderat bei 92 Prozent liegt - die Fraktion besteht aus 23 Männern, großteils schlagende Burschenschafter, und zwei Frauen. Das spricht für sich selbst." (Schluss) tr

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