10 Jahre Tsunami-Hilfe für Sri Lanka

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs errichtete 323 Häuser im Katastrophengebiet

Wien (OTS) - Vor 10 Jahren hat die Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka unvorstellbares Leid
 gebracht. Mehr als 250.000 Opfer waren zu beklagen, darunter auch 86 ÖsterreicherInnen. Das Team des Samariterbundes startete unmittelbar den größten Hilfseinsatz in seiner Geschichte. Bereits in den ersten Tagen wurde deutlich, dass alle Annahmen über das Ausmaß der Zerstörung bei weitem übertroffen wurden.

Rasche Hilfe von Mensch zu Mensch
Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) hat weit über 10.000 Opfern der Flutkatastrophe in Sri Lanka geholfen. Mit sogenannten Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) wurde aus verschmutztem Wasser reines Trinkwasser erzeugt und insgesamt konnten rund 300.000 Liter Trinkwasser aufbereitet werden. Zwischen Jänner und März 2005 - kurz nach der Flutwelle zu Weihnachten 2004 - waren die HelferInnen rund 7.000 Arbeitsstunden im Dauereinsatz. Mittlerweile 323 neu errichtete Häuser und umfangreiche Instandsetzungsarbeiten schenkten rund 3.500 der am schlimmsten betroffenen Menschen ein neues, sicheres Dach über dem Kopf. Auf einer Länge von insgesamt 80 Kilometern wurden die neuen Häuser errichtet, stets unter Einbeziehung der Bevölkerung. So konnte sichergestellt werden, dass sich die Überlebenden der Katastrophe einem neuen Ziel zuwenden können, und auch selbst beim Wiederaufbau beteiligt sind. Hilfe zur Selbsthilfe ist bei solchen Einsätzen der wichtigste Grundsatz.

Aktuelle Katastrophenhilfe für die Philippinen
Derzeit hilft der Samariterbund nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen den Menschen mit nachhaltigen Projekten wieder auf die Beine zu kommen. Mehr als 6.000 Menschen sind ums Leben gekommen, viele wurden verletzt. Die schreckliche Bilanz: Insgesamt sind rund 14 Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen. Viele Menschen haben ihre Unterkunft und Lebensgrundlagen verloren. Besonders betroffen sind Familien, an den Küsten, die bis zur Flutkatastrophe vom Fischfang lebten. Hier setzen die Hilfsmaßnahmen des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs an. Ein Projekt zur Verbesserung der Lebensgrundlage für Fischerfamilien verhilft 3.500 Menschen zu einem Start in ein neues Leben.

"Kurz nach dem ersten erfolgreichen Einsatz auf den Philippinen war klar, dass der Samariterbund die Menschen auf den Philippinen weiterhin unterstützen möchte", erläutert Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs: "Dank der Spenderinnen und Spender können wir weiterhin helfen."

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