Gudenus: Die Bundeshauptstadt kann kein Interesse an Privatisierung von ÖBB oder ASFINAG haben!

Bahn und Straße sind Hauptschlagadern der Bundeshauptstadt!

Wien (OTS/fpd) - Die österreichische Politik muss sehr wachsam sein wenn es darum geht, Volkseigentum zu veräußern oder "umzustrukturieren". Hier liegt oftmals der "Hund im Detail" und bevor wir mitten in einer neuerlichen Privatisierungsdebatte rund um die Infrastruktur in Österreich sind, sollten - auch auf Grund der Erfahrungen der vergangenen Jahre - bei jedem verantwortungsbewussten Politiker die Alarmglocken klingen. Wien benötige jedenfalls ein klares Bekenntnis zum weiteren Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur. Mit privaten Firmen oder teilprivatisierten Institutionen werde jedoch die Zukunft der Wiener Infrastruktur auf eine harte Probe gestellt. Dieser Entwicklung gelte es von Anfang an entgegen zu treten, so heute der stv. Bundesparteiobmann und Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Die Bundeshauptstadt ist mit Sicherheit von dieser Debatte nicht so sehr betroffen wie ländliche Gebiete, doch gerade in Wien sind Bahn und Straße wesentliche Hauptschlagadern der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Man kann und soll immer über Verbesserungen debattieren, jedoch müsse endlich auch klargestellt werden, dass die Daseinsvorsorge - und die Infrastruktur ist ein wesentlicher Teil derselben - kein Spielball für Privatisierungsphantasien sein darf. Ein Blick in andere europäische Länder, etwa nach England, zeigt klar und deutlich, dass der "österreichische Weg" ein guter und richtiger ist und in diesem Land ein Bekenntnis quer über die Parteiengrenzen hinweg notwendig ist, um Volkseigentum vor Veräußerung auch gesetzlich zu schützen, so Gudenus abschließend. (Schluss)

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