Gefahr für ältere und behinderte Menschen in Eisenstadt

ÖZIV Burgenland mahnt zur sofortigen Verbesserung der "barrierefreien Querung"

Eisenstadt (OTS) - Die kürzlich neuerrichtete, "barrierefreie Querung" auf der Ödenburger Straße bei der Kreuzung mit der Bahnstraße, stellt eine große Gefahr, vor allem für Menschen mit Mobilitäts- und Sehbehinderungen dar und muss als "untauglich und gefährlich" eingestuft werden.

Die neuerrichtete mobile Verkehrsinsel stellt eine große Gefahr für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen dar. Die Gehsteigkanten sind nicht ausreichend abgesenkt und mussten nach einem Lokalaugenschein als "untauglich und gefährlich" eingestuft werden, argumentiert ÖZIV Burgenland Präsident Groß. Man kann nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch mit Mobilitätsbehinderungen über ausreichende Kraft in den Armen und Beinen oder elektrische Unterstützungshilfen verfügt, um derartige Barrieren überwinden zu können. Derart hohe Gehsteigkanten, auch wenn Sie schräg angebracht werden, sind auch von vielen älteren Menschen nicht sicher bewältigbar. Es ist wichtig zu verstehen, dass es Menschen gibt, die leider nicht mehr vollständig Ihre Arme und Beine verwenden können. Ein weiterer gravierender Punkt ist die fehlende Markierung der Verkehrsinsel. Für Menschen mit schweren Sehbehinderungen könnte die Insel eine gewaltige Gefahr bedeuten, da hier die Verkehrsinsel nicht als Hindernis wahrgenommen werden würde, da sie sich von der Straße nicht ausreichend unterscheidet. Ebenso wurde, obwohl der Gehsteig neu errichtet wurde, kein taktiles Bodenleitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen zur sicheren Querung installiert. Besonders auf dieser stark befahrenen Straße ist es von größter Wichtigkeit eine sichere und unfallfreie Überquerung für alle Menschen sicherzustellen.

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