Nepp: Verbot der Schulskitage mit lächerlichem Argument!

Die SPÖ fordert zwar laufend die Ganztagsschule - Schulskitage sollen aber "nicht gesetzeskonform" sein!

Wien (OTS/fpd) - Das nunmehrige Verbot von Schulskitagen für Erst-und Zweitklässler werde mit lächerlichen, nicht nachvollziehbaren Argumenten vom Wiener Stadtschulrat untermauert. Wenn man jetzt, mit mehrjähriger Verspätung plötzlich draufkommt, dass diese Schulskitage ja gar "nicht gesetzeskonform" seien, weil Schulveranstaltungen, die mehr als fünf Schulstunden dauern, für Erst- und Zweitklässler im Gesetz nicht vorgesehen sind, so freuen wir uns schon heute auf die Argumente pro Ganztagesschule, die ja von der SPÖ seit vielen Jahren flächendeckend für Wien gefordert wird, so heute der Bildungs- und Jugendsprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Dominik Nepp.

Es stehe vielmehr zu befürchten, dass das nunmehrige Verbot der Schulskitage aus ganz anderen Gründen erfolgt und man von Seiten des Stadtschulrates nun eine rechtliche Krücke als Argument vorgeschoben hat. Tatsache ist vielmehr, dass durch die permanente Belastungspolitik von Bund und Land ein Gutteil der Familien diese Skitage nicht mehr so einfach nebenbei finanzieren kann. Hier fallen schon sehr viele potenzielle Teilnehmer weg. Zudem haben viele Zuwandererfamilien, vor allem aus dem türkischen Kulturkreis, überhaupt keinen Bezug zum Skisport und lassen ihre Kinder ebenfalls an diesen Skitagen nicht teilnehmen, so Nepp.

Vor diesem Hintergrund müsse man sich langsam wirklich Sorgen darüber machen, ob der einstmals so hochgepriesene Nationalsport Nr. 1, das Skifahren, künftig gerade bei den jungen Staatsbürgern überhaupt noch einen entsprechenden Stellenwert besitzt. Unabhängig davon stelle sich auch die berechtigte Frage, ob die Lippenbekenntnisse nach mehr Bewegung für unsere Kinder durch solch krude Verbote überhaupt noch jemand ernst nimmt, erklärt Nepp abschließend. (Schluss)

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