Die 20. Gute Zeitung - 30 Millionen Mal Hilfe!

Das Boulevardblatt für den guten Zweck sowie Inserate in Printmedien und wieder verwendbare Weihnachtssackerln helfen Flüchtlingen.

Wien (OTS) - Die Gute Zeitung hängt vor Weihnachten wieder an 1,5 Mio. Haustüren und bittet um Hilfe für die Flüchtlinge im Integrationshaus. Dieses Haus in der Wiener Leopoldstadt bietet Flüchtlingen weit mehr als ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit: Mehrsprachige und professionelle Intensivbetreuung für Traumatisierte, AlleinerzieherInnen, chronisch Kranke sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Hilfe beim Spracherwerb, bei der Ausbildung und der Integration in den Arbeitsmarkt. Das sind nur einige der zahlreichen Maßnahmen, die den Menschen, die in ihrer Heimat alles verloren haben, vor allem die Hoffnung auf ein neues, besseres Leben geben sollen.

Es ist nun schon die 20. Ausgabe des Boulevardblattes für den guten Zweck mit einer Auflage von insgesamt mehr als 30 Millionen Exemplaren: Menschen in Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und in der Steiermark lesen seit knapp zwei Jahrzehnten ein Blatt, das jenen, die unverschuldet auf die schattige Seite des Lebens gefallen sind, Hilfe und Hoffnung geben soll. Ein wichtiges Ziel ist auch, eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Lage von Asylsuchenden als auch der in diesem Jahr besonders angespannten finanziellen Situation des Integrationshauses zu erreichen.

Themenschwerpunkt dieser Ausgabe sind wieder Geschichten aus dem Alltag im Integrationshaus. Diese Beiträge stammen von Edith Meinhart, Lina Patrizia Pappacena und Willi Resetarits. Frank Hoffmann schenkte dem Blatt eine Weihnachtsgeschichte. Testimonials von Bundespräsident Heinz Fischer, der Präsidentin des Badener Künstlerheimes Lotte Tobisch, dem Präsidenten der Industriellenvereinigung Georg Kapsch, der Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig, dem ÖGB-Präsidenten Erich Foglar und der Wiener Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner bitten um Unterstützung des Integrationshauses und fordern mehr Menschlichkeit und Respekt ein. Die Chefredaktion übernahm Katharina Nagele, die Art Direktion teilten sich Gottfried Moritz und Mario Simon. Ermöglicht wurde das Erscheinen der Zeitung wieder durch die kostenlose Verteilung durch Feibra. Heimlicher "Hauptdarsteller" der Guten Zeitung ist wie jedes Jahr ein Zahlschein, der Spenden zugunsten des Integrationshauses sammeln soll. Nicht zuletzt lädt das Blatt auch zum 21. Wiener Flüchtlingsball am 21. Februar 2015 im Wiener Rathaus ein.

Die politische Botschaft der Guten Zeitung ist, dass Österreich Asylsuchende vor Krieg, Terror und Gewalt in Schutz nimmt, anstatt sie hier wieder zu Menschen zweiter Klasse zu machen, in Flüchtlingslagern zusammen zu pferchen, immer unter dem Damoklesschwert von Schubhaft und Abschiebung. "Lampedusa schreit nach einer Antwort. Das Integrationshaus ist eine. Es ist nicht nur eine Herberge, sondern ein Ort der Hoffnung, ein Praxisbeispiel für menschlichen Umgang, für gelebte Solidarität und für ein respektvolles Miteinander. Es ist ein Modell für Österreich und für Europa, das vorlebt, wie gute Flüchtlingsbetreuung funktioniert!" stellt Sepp Stranig, Herausgeber der Guten Zeitung, fest.

Deswegen ist das Integrationshaus in der Wiener Leopoldstadt weiterhin so wichtig.

"Wir brauchen ein professionelles, österreichweites Betreuungssystem für Flüchtlinge mit Zugang zu Bildungsmaßnahmen und zum Arbeitsmarkt. Es geht nicht nur um ein Dach über dem Kopf", betont Andrea Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Integrationshauses. Dem Integrationshaus wurde das Spendengütesiegel verliehen, Spenden an das Integrationshaus sind steuerlich absetzbar.

Gleichzeitig mit der Verteilung der Guten Zeitung werden in profil, FALTER, Die Presse und Der Standard Inserate geschaltet (mit einer wieder sehr berührenden Zeichnung von Gerhard Haderer), die um Spenden für die Flüchtlingsbetreuung im Integrationshaus bitten -danke für die ehrenamtliche Unterstützung durch labstore.

Und nicht zuletzt beteiligen sich wieder die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima und BILLA mit der Aktion "Nimm ein Sackerl für Dein Packerl" an der Weihnachtskampagne des Integrationshauses. In ausgesuchten BILLA-Filialen in Wien und auf allen Wiener Mistplätzen werden wieder verwendbare Weihnachtssackerln verkauft, deren Erlös dem Integrationshaus zugute kommt.

Mit all diesen Aktionen soll die professionelle Arbeit des Integrationshauses im nächsten Jahr gesichert werden. "Etwa ein Fünftel des Gesamtbudgets muss durch die Hilfe von privaten SpenderInnen, mit Unternehmenskooperationen und Veranstaltungserlösen aufgebracht werden. Die intensive Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, AlleinerzieherInnen und traumatisierten Flüchtlingen als auch die wichtige unabhängige Rechtsberatung für Asylsuchende kosten viel Geld! Wir machen Vielfalt, Gleichberechtigung und Barrierefreiheit zum Bestandteil unserer Arbeit. Ohne die Hilfe vieler SpenderInnen
wäre das Integrationshaus nicht das, was es heute ist", stellt Andrea Eraslan-Weninger fest. "Die Schere zwischen dem, was von der Grundversorgung zur Verfügung gestellt wird, und dem, was dringendst benötigt wird, ist viel zu weit offen. Daher ist es so wichtig, dass den Menschen unser Appell ans Herz geht und dass durch viele Spenden das Integrationshaus auch 2015 ein sicherer Hafen für Flüchtlinge bleibt. Jeder Euro hilft. Jeder Euro ist ein Signal für ein menschliches Österreich und ein neues Europa", wünscht sich Stranig abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Sepp Stranig
Tel. 0699 1369 6363
Druckfähige Fotos sind auf Anfrage sofort erhältlich.
www.integrationshaus.at

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