VP-Ulm ad Fehlzeitenbericht: Forderung der ÖVP Wien erfüllt - Aber massive Reduktion der Krankenstandstage durch Griff in die Trickkiste

Wien (OTS) - "Bereits seit Jahren hat die ÖVP Wien seitens der Personalstadträtin einen Bericht über die Krankenstände der Wiener Gemeindebediensteten eingefordert. Dieser wurde nun endlich Realität", so ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm, Mitglied der gemeinderätlichen Personalkommission im einer ersten Reaktion auf die heutige Aussendung von Stadträtin Frauenberger.

"Doch leider hat man sich diesem Thema nicht außerordentlich seriös angenähert und sich mit einem Griff in die Trickkiste beholfen", so Ulm weiter. Ging man bisher von 22,44 Krankenstandstagen pro Jahr bei den Magistratsbediensteten aus, handelt es sich laut dem vorliegenden Bericht um 14,93 Tage. Der Hintergrund: Die Daten werden um die Kurzzeitkrankenstände bereinigt (Krankenstände von einer Dauer bis zu drei Arbeitstagen)

"Die Stadt Wien muss sich daher auch weiterhin die Frage stellen, warum sie es nicht schafft ihre Bediensteten länger gesund im Dienst zu halten. Krankenstände kosten nicht nur die Stadt Wien und die Steuerzahler hundert Millionen Euro jährlich, sondern sind auch Ausdruck unzureichender Fürsorge um die Mitarbeiter. Beispielsweise müssen mehr Anstrengungen in der betrieblichen Sozialarbeit unternommen werden. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken in der Personalpolitik der Stadt Wien", so Ulm abschließend.

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