Stellungnahme der AUVA zu heute medial aufgegriffenen Kritikpunkten aus dem Bericht des Rechnungshofs

Wien (OTS) - Der Rechnungshof führte zwischen September 2013 und Februar 2014 eine Gebarungsüberprüfung zum Thema "Vermögensmanagement ausgewählter Sozialversicherungsträger" bei mehreren Sozialversicherungsträgern, unter anderem auch bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), durch. Der Prüfungszeitraum umfasste die Jahre 2008 bis 2012. Zu den medial aufgegriffenen Kritikpunkten aus dem heute veröffentlichten Bericht nimmt die AUVA wie folgt Stellung.

ASVG-konformer Spezialfonds

Der im Bericht angeführte Fonds über 40,16 Mio. Euro war im Jahre 2008 ein Publikumsfonds, der zum damaligen Zeitpunkt nicht verkauft wurde, weil dies mit Verlusten verbunden gewesen wäre. In weiterer Folge wurde dieser Fonds in einen Spezialfonds umgewandelt und dabei sukzessive um alle nicht ASVG-konformen Bestandteile bereinigt. Heute ist dieser Fonds zu 100 Prozent ASVG-konform.

Veranlagungsrichtlinien bereits überarbeitet

Die AUVA spricht sich in Übereinstimmung mit dem Rechnungshof für eine Änderung der unpräzisen Bestimmungen im § 446 ASVG aus. Dessen ungeachtet, überarbeitet die AUVA ihre Veranlagungsrichtlinien entsprechend den Empfehlungen des Rechnungshofs in enger Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde. Dies teilte die AUVA dem Rechnungshof in ihrer Stellungnahme zur jüngsten Gebarungsüberprüfung auch mit.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen Selbständige sowie 1,5 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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Leiter Sicherheitsmarketing und Presse
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