Mietpreise steigen unverhältnismäßig an

Mietpreise steigen unverhältnismäßig an. Der Verbraucherpreisindex ist im letzten Jahr um 1,7% angestiegen, die Mietkosten aber um 5%

Wien (OTS) - Dank der niedrigen Treibstoffpreise ist der Verbraucherpreisindex im letzen Jahr um 1,7% angestiegen. Im gleichen Vergleichszeitraum sind die Ausgaben für Mietwohnungen aber um 5% angestiegen.

Effektive Kostenbremse für Mietwohnungen gefordert

Die Politik hat in den letzten Jahren vergeblich versucht, dem Preiswucher am Wohnungsmarkt einen Riegel vorzuschieben. Da die Berechnung des korrekten Mietpreises für den Konsumenten nicht nachvollziehbar ist, zahlen viele Mieter Monat für Monat zu viel. Dazu Roman Umschweif vom Konsumentenschutz Verband Österreich:
"Vielen Mieter, die sich nachhaltig zur Wehr setzen, wird die Miete letzt endlich reduziert, und somit die Monatsbelastung deutlich gesenkt. Aber die aller meisten Mieter scheuen den Konflikt mit dem Vermieter. Vor allem Immigranten haben Angst bei Auflehnung gegen den Vermieter die Wohnung zu verlieren, oder hinaus geekelt zu werden. Daher gehören endlich wirksame, und einfache Berechnungsmethoden zu höchst zulässigen Mieten vom Gesetzgeber beschlossen. Damit würden sich auch die Kaufpreise von Immobilien nicht weiter wahnwitzig entwickeln wie wir dies in den letzten Jahren beobachten mussten. Die Preisspirale dreht sich sonst immer schneller zum Nachteil der Bevölkerung."

Grundsätzlich empfiehlt es sich aber die Mietvorschreibung genauer zu überprüfen, denn in vielen Fällen wird dem Mieter zu viel berechnet.

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Lukas Bichl, Präsident
lukas.bichl@konsumentenschutz.email
www.meinkonsumentenschutz.at

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