Die „Vorstadtweiber“ erobern den Serienmontag von ORF eins

Neue ORF-Gesellschaftssatireserie mit Drassl, Köstlinger, Ebm, Proll und Vetter ab 12. Jänner in ORF eins

Wien (OTS) - Dort, wo einst die "Desperate Housewives" die Wisteria Lane unsicher gemacht haben, ist ab 12. Jänner 2015 (jeweils am Serienmontag in ORF eins um 20.15 Uhr bzw. zum Auftakt in einer Doppelfolge auch um 21.10 Uhr) serienweise Frauenpower in Wiens grünen Nobelbezirken angesagt. Eigentlich könnte es den fünf "Vorstadtweibern" Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll und Adina Vetter in ihrer vermeintlich heilen Wohlstandswelt gar nicht besser gehen - bis eine von ihnen ganz plötzlich von der kalten Realität eingeholt wird und damit für alle von ihnen die Fassade zu bröckeln beginnt. Und damit ist in der titelgebenden Vorstadt die Hölle los. Die "Vorstadtweiber" und sämtliche Darsteller der neuen ORF-produzierten Serie entführten gestern, am Mittwoch, dem 17. Dezember 2014, bei einer Präsentation in Wien unter Anwesenheit von u. a. ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, der Produzenten Oliver Auspitz und Andreas Kamm, der Regisseure Sabine Derflinger und Harald Sicheritz sowie Drehbuchautor Uli Brée in ihren goldenen Käfig.

Die "Vorstadt" in der neuen ORF-Gesellschaftssatire komplettieren als ihre männlichen Pendants Juergen Maurer, Simon Schwarz, Bernhard Schir und Lucas Gregorowicz. In weiteren Rollen spielen u. a. Xaver Hutter, Sandra Cervik, Proschat Madani, Gertrud Roll, Johannes Nussbaum und Philipp Hochmair. Regie bei diesen zehn Folgen führten Sabine Derflinger und Harald Sicheritz. Die Dreharbeiten in Wien und Niederösterreich fanden von Mai bis Oktober 2014 statt. Für die Drehbücher zeichnet Uli Brée verantwortlich. Die zweite Staffel ist übrigens bereits in Arbeit.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Ein bisschen anders, ein bisschen schräger und ein bisschen zugespitzter"

"'Vorstadtweiber' trägt die Handschrift bester österreichischer Unterhaltung. Sie zeichnet sich damit aus, seine Charaktere und deren Alltag ernst zu nehmen und dann einen frechen, humoristischen und leicht 'verrückten' Blick auf diese Welt zu werfen. Die Geschichte der fünf 'Weiber' bietet dabei einen einmaligen Einblick in einen Alltag, der ein bisschen anders, ein bisschen schräger und ein bisschen zugespitzter ist. Das Ergebnis ist beste österreichische Unterhaltung. Danke an alle Kreativen vor und hinter der Kamera, die uns diesen unterhaltsamen Einblick ermöglichen, im Speziellen Sabine Derflinger und den fünf grandiosen 'Weibern'."

Gerti Drassl: "Das Blatt wird sich wenden"

Gerti Drassl schlüpft in die Rolle von Maria Schneider. Maria Schneider ist die Hüterin des bürgerlichen Lebens und der heilen Welt. Langsam muss sie jedoch feststellen, dass ihr Familienglück mit Ehemann (Juergen Maurer) und Sohn (Johannes Nussbaum) nur vermeintlich ist und es unter der Oberfläche gefährlich brodelt. Dennoch ist sie fest entschlossen, ihre Ehe zu retten - und entdeckt dabei ganz neue Seiten an sich. Denn "stille Wasser sind tief". Drassl über ihre Rolle: "Ich spiele Maria Schneider, bin verheiratet, habe einen Sohn, wir leben alle zusammen mit meiner Schwiegermutter unter einem Dach und führen ein scheinbar gutes Leben. Nach außen hin mache ich gute Miene zum etwas traurigen Spiel, doch irgendwann fällt mein eigenes Kartenhaus zusammen. Am Anfang muss Maria sehr viel aushalten, aber das Blatt wird sich wenden." Was sich Drassl für die Serie wünscht? "Dass die 'Vorstadtweiber' zu Hause gut ankommen und dass sich das Publikum mitfreuen und darüber lachen kann. Ich glaube, dass diese Figuren Geschichten erzählen, die wirklich passieren und dass sich so mancher vielleicht damit identifizieren kann. Wenn man sieht, dass man nicht allein mit seinem Schicksal ist, sondern es noch jemanden gibt, dem es genauso geht, macht das auch Mut."

Maria Köstlinger: "Das ist einfach ein Geschenk für einen Schauspieler"

Maria Köstlinger spielt Waltraud Steinberg: kultiviert, gebildet, alter Adel. Zumindest was ihre Ehe betrifft, sieht sie der Realität knallhart ins Auge und weiß genau, dass das, was sie und ihren Mann (gespielt von Simon Schwarz) verbindet, nicht mehr als das ist: Er hat das Geld, sie hat den Adel, und "Liebe wird grundsätzlich überbewertet". Maria Köstlinger über ihre Rolle: "Es sind so tolle Charaktere, und das Besondere an allen Figuren ist, dass es spannend ist, wie es mit ihnen weitergeht. Es gibt sehr viel an meiner Figur, das ganz klar und direkt ist, Waltraud ist eine wirklich toughe Frau, aber ich weiß, dass da noch das eine oder andere kommen wird. Und genau das ist in den verschiedenen Figuren so schön geschrieben, dass es zu bröckeln anfängt und der Fall sehr hoch sein kann - und das ist einfach eine Geschenk für einen Schauspieler." Und weiter über die Serie: "Ich finde es unglaublich toll, dass es so viele Figuren und Stränge gibt und man trotzdem das Gefühl hat, mit jeder und jedem mitzugehen und wissen zu wollen, wie es weitergeht. Das finde ich großartig, denn das ist gar nicht leicht, dass jede Figur in einer einzelnen Folge auch ihren Platz findet. Ich finde es lustig, spannend und berührend und hoffe, dass es den Zusehern genauso geht wie mir."

Martina Ebm: "Alle Figuren verbindet ein Geheimnis"

Martina Ebm ist in de Rolle von Caroline Melzer zu sehen, dem Küken unter den Frauen. Sie ist verheiratet mit dem um vieles älteren Banker Hadrian (Bernhard Schir) - und es fällt ihr nicht immer leicht, sich ihm und seinen Kindern aus erster Ehe gegenüber zu positionieren, so sehr sie die Annehmlichkeiten ihres Luxuslebens auch genießen mag. "Trotz dieser und anderer Klischees darf man nicht vergessen, den Mensch dahinter zu sehen. Es ist sicher nicht einfach für die 28-jährige Caro, einen 55-Jährigen zu verheiraten. Vielleicht hatte sie auch andere Pläne für ihr Leben. Man sollte es auch von der anderen Seite durchleuchten. Frauen verlieben sich - und das kann auch ein älterer Mann sein", so Ebm über ihre Rolle. So unterschiedlich die "Vorstadtweiber" auch sein mögen, gibt es doch etwas, das sie miteinander verbindet: "Ein Geheimnis. Alle Figuren verbindet ein Geheimnis, das sich zur letzten Folge der ersten Staffel hin zuspitzt. Da darf man sehr gespannt sein."

Nina Proll: "Das Leben kann noch viel grausamer sein als die Fiktion"

Nina Proll spielt Nicoletta Huber, die als Nobelboutiquenbesitzerin der soziale Mittelpunkt und das Working Girl unter den Damen ist. Proll über die Serie: "Ich glaube schon, dass wir in unserer Darstellung eine gute Auswahl getroffen. Ich kann da durchaus Wahrheiten erkennen und mich mit der einen oder anderen identifizieren und mitgehen. Doch wie das Leben uns oft lehrt, kann das Leben noch viel grausamer sein als die Fiktion. Es gibt oft Dinge, die einem begegnen oder die man hört, von denen man sagt, dass es einem niemand glauben würde, wenn man sie in ein Drehbuch schreiben würde. So ist es auch mit unserer Geschichte, und wahrscheinlich gibt es noch viel schlimmere Abgründe, als wir sie zeigen. Wir versuchen, der Gesellschaft einen Spiegel entgegenzuhalten."

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"Vorstadtweiber" ist eine HD-Produktion des ORF, hergestellt von MR-Film und unterstützt vom Land Niederösterreich.

"Vorstadtweiber" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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