FP-Mörz: Rot-Grünes Versagen in der Wohnbaupolitik

Bau von Sozialwohnungen muss voran getrieben werden

Wien (OTS/fpd) - Einmal mehr zeigt sich, dass die Wiener Stadtregierung von ihrer eigenen Forderung nach ausreichendem, leistbarem Wohnen weit entfernt ist, berichtet heute Wiens FPÖ-Gemeinderat Prof. DI Dr. Kurt Mörz. Wien ist im Bundesländervergleich Schlusslicht in Bezug auf die Schaffung von neuem Wohnraum. So wurde im Bundesdurchschnitt in den letzten zehn Jahren der Bestand an neu errichteten Wohneinheiten um mehr als 15% erhöht, in Wien hingegen nur um 8%. An vorletzter Stelle liegt Niederösterreich mit immerhin 15,5%. Spitze in der Schaffung von neuem Wohnraum ist Tirol mit 23,7%.

Überhaupt ist die Investition in Wohnbau unter Rot-Grün deutlich gesunken. Für Sanierungen wurden von Wiener Wohnen 2011 noch 222 Millionen Euro ausgegeben. 2013 sind sie bereits auf 160 Millionen Euro gesunken. Die Wohnbauförderung sank von 644 Millionen Euro 2010 auf 607 Millionen Euro 2013. Insgesamt sind die Wohnbauinvestitionen von 2010 auf 2013 um 200 Millionen gesunken. Die Frage, wie Rot-Grün auf diese Weise den, in erster Linie aufgrund des ungehemmten Zuzuges nach Wien, steigenden Wohnungsbedarf bewältigen will, bleibt weiterhin unbeantwortet, kritisiert Mörz.

Die FPÖ wird jedenfalls alles in ihrer Macht stehende tun, um dem Wiener Wohnbaubedarf, insbesondere im Bereich der Sozialwohnungen, einer Deckung zuzuführen. Einerseits ist der Bau von Sozialwohnungen voranzutreiben, andererseits muss der ungezügelte Zuzug nach Wien eingedämmt werden und der ansässigen Bevölkerung bei der Wohnungszuweisung der Vorzug gegeben werden, fordert Mörz abschließend. (Schluss) hn

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