Bundesschulsprecher Faymann fordert BMBF zum Einlenken auf

Zentrale Mathematik Schularbeit unterstreicht Forderung nach genügend Vorbereitungsstunden

Wien (OTS) - Bundesschulsprecher Lukas Faymann erwartet sich bei der morgigen Sitzung der Bundes-Reifeprüfungskommission ein Entgegenkommen des BMBF bezüglich der geplanten Kürzung bei den Vorbereitungsstunden. Die teilweise miserablen Ergebnisse, der vom Bifie gestellten zentralen Mathematik Schularbeit, unterstreichen die Notwendigkeit von genügend Vorbereitungsstunden. Außerdem ruft Faymann die Schülerinnen und Schüler zur Unterstützung der Bürgerinitiative gegen die Kürzung auf. Alle im Nationalrat vertretenen Parteien - mit Ausnahme der SPÖ - haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Heute fand vor dem BMBF außerdem ein Flashmob mit über 200 Schülerinnen und Schülern statt, die auf die Problematik aufmerksam machten.

Morgen, Freitag, findet die nächste Sitzung der Bundes-Reifeprüfungskommission statt. Dabei stehen auch die geplanten Kürzungen der Vorbereitungsstunden für die mündliche Reifeprüfung auf der Tagesordnung. Bundesschulsprecher Lukas Faymann hat letzte Woche bereits eine parlamentarische Bürgerinitiative gegen die geplanten Kürzungen eingebracht. Sie finden Sie unter http://www.schuelervertretung.at

"Ich erwarte mir von der Ministerin ein Entgegenkommen bei der morgigen Sitzung. Die letzte Woche von mir eingebrachte Bürgerinitiative hatte bereits nach nur 48 Stunden 2.500 Unterstützerinnen und Unterstützer. Auch alle im Nationalrat vertretenen Parteien - bis auf die SPÖ - unterstützen die Bürgerinitiative. Ich denke, die Ministerin muss einsehen, dass eine Kürzung der Vorbereitungsstunden nicht in Frage kommt", so Bundesschulsprecher Lukas Faymann.

Heute veranstalteten Schülerinnen und Schüler des Akademischen Gymnasiums außerdem einen Flashmob mit dem Titel "Bildungsleichen" vor dem Bildungsministerium, um ihrem Unmut auszudrücken. Über 200 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich bei dem Flashmob und legten sich aus Protest auf den Boden vor dem BMBF.

"Wir sind heute hier, um für unser Bildungssystem aufzustehen. Wir wollen die Vorbereitungsstunden für unsere Matura retten. Das Bifie muss unsere Lehrerinnen und Lehrer, und vor allem auch uns Schülerinnen und Schüler mehr miteinbeziehen", so die Initiatorin des Flashmobs.

Auch die Ergebnisse der zentralen Mathematik Schularbeiten unterstreichen die Forderung der Schülerinnen und Schüler.

"Es braucht genügend Vorbereitungsstunden, um die Schülerinnen und Schüler gut genug vorbereiten zu können. Die Ergebnisse der zentralen Mathematik Schularbeiten machen deutlich, wie dringend wir die Vorbereitung nötig haben", so Faymann.

Statt vier Vorbereitungsstunden pro Wochenstunde im jeweiligen Fach, sollen es bei der Zentralmatura in jedem Fach nur mehr vier Vorbereitungsstunden insgesamt sein. Zudem sollen die Vorbereitungsstunden klassenübergreifend in Arbeitsgruppen abgehalten werden. Letzte Woche hatte sich bereits breiter Widerstand seitens der Schulpartner gegen die geplante Kürzung gebildet.

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Lukas Faymann
Bundesschulsprecher
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