Österreich braucht neue Konzepte bei den Ausgaben, keine neue Steuern

Die Regierungsparteien beraten über neue Steuern anstatt bei den Ausgaben langfristig tragfähige Konzepte zu präsentieren

Wien (OTS) - Bis März will sich die Regierung auf ein neues Steuerpaket einigen. Die Frage stellt sich aber, ob der Steuerzahler nicht wieder nur mehr zahlen soll. Es wird versucht der Öffentlichkeit einzureden, dass man es diesmal "den Anderen" zahlen lassen wird. In Wahrheit versuchen die Politiker nur ihre Wählerschaft zu besänftigen. An den grundsätzlichen Budget-Problemen wird sich dadurch nichts ändern.

Konsumentenschutz Verband Österreich fordert Strukturreformen statt Steuererhöhungen

Bei einer Abgabenquote von 43% des BIP muss man sich unweigerlich die Frage stellen, was mit dem ganzen Geld passier, welches der Steuerzahler dem Staat abgibt. Dazu Roman Umschweif, Vizepräsident des Konsumentenschutz Verband Österreich: "Seit Jahren zahlt die arbeitende Bevölkerung über 40% in den Steuer- und Sozialversicherungstopf ein. Aber unsere Staatsverschuldung steigt weiter rasant an. Man kann aus den Menschen nicht noch mehr herauspressen. Es ist höchste Zeit ausgabenseitig eine Veränderung herbei zu führen. In staatsnahen und Staatsbertieben zeigt sich immer wieder die unglaubliche Verschwendung von Steuermillionen und Milliarden. So lange Spitzenposten in unserem Land nach politischen Gesinnungen und nicht nach wirtschaftlichen Können besetzt werden, kann sich daran auch nichts ändern. Unternehmen kann man halt nicht nur mit großen Reden führen, sondern nur mit der Bereitschaft ordentlich zu wirtschaften und auch Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen."

Daher fordert der Konsumentenschutz Verband Österreich die Regierungsparteien auf, echte Strukturreformen zu entwickeln statt Steuererhöhungen voranzutreiben.

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Lukas Bichl, Präsident
lukas.bichl@konsumentenschutz.email
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