FPÖ-Steger: Tägliche Bewegungseinheit ist "Mogelpackung"

Alle Schüler sollten in den Genuss einer sinnvoll gestalteten täglichen Bewegungseinheit kommen, die jetzige Gesetzesnovelle sei eindeutig zu wenig

Wien (OTS) - Als leicht durchschaubare Mogelpackung bezeichnete heute FPÖ Jugend- und Sportsprecherin NAbg. Petra Steger den Beschluss des Ministerrates, wonach ab dem Schuljahr 2015/16 an Ganztagsschulen eine tägliche Bewegungseinheit eingeführt werden soll. "Warum es den Ganztagsschulen möglich gemacht wird, weiterhin die Dauer der Bewegungseinheiten eigenständig festzulegen, ist für mich nicht nachvollziehbar", kommentierte Steger den Beschluss und merkte zudem an, dass sie sich hier eine striktere Regelung gewünscht hätte um sicherzustellen, dass der täglichen Bewegung tatsächlich genügend Zeit gewidmet wird.

Wie die tägliche Turnstunde an allen anderen Schulformen, aber auch in Kindergärten künftig umgesetzt werden solle, bleibe weiterhin ungeklärt. Denn die Gesetzesnovelle sehe nur eine tägliche Bewegungseinheit im Freizeitteil der Gesamtschulen vor. "Durch die Einführung der täglichen Bewegungseinheit in allen Schulformen könnte der Bewegungsmangel der Schüler ausgeglichen werden, das würde auch dazu beitragen, frühzeitig gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Tägliche Bewegung steigert zudem die Konzentrationsfähigkeit und bringt somit gleichzeitig eine Verbesserung der schulischen Leistung mit sich", betonte Steger, die sich für die Einführung der täglichen Bewegungseinheit in allen Schulformen, aber auch in den Kindergärten ausspricht.

Begrüßt wird von Steger hingegen die künftige Erleichterung von Kooperationen zwischen Schulen, Trainern und Sportvereinen. Die freiheitliche Sportsprecherin wünscht sich daher, dass in den Schulen die Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen ausgebaut werden sollte. Dies würde den Schulkindern ermöglichen, die verschiedensten Sportarten näher kennenzulernen. Wichtig wäre es auch, lokale Sportvereine verstärkt in den Turnunterricht einzubinden, um den Kindern sportliche Abwechslung zu bieten.

"Es kommt daher noch einiges an Arbeit auf die rot-schwarze Bundesregierung zu, damit tatsächlich alle Schüler in den Genuss einer sinnvoll gestalteten täglichen Bewegungseinheit kommen. Die jetzige Gesetzesnovelle ist eindeutig zu wenig", so Steger.

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