JWB Puaschitz: Realinvestitionsfreibetrag als Chance für Unternehmensfinanzierungen

Junger Wirtschaftsbund begrüßt gemeinsames Positionspapier zur Finanzierung der österreichischen Wirtschaft

Wien (OTS) - "Ein gut durchdachtes Arbeitspapier mit nachhaltigen und spannenden Ansätzen", so kommentiert Martin Puaschitz, Obmann des Jungen Wirtschaftsbundes (JWB) den gemeinsamen Vorschlag für die Umsetzung eines Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrages von WKÖ, Austrian Startups, Senat der Wirtschaft, Austrian Angel Investors Association (AAIA) und der Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation (AVCO).

Puaschitz führt dazu aus: "Als Unternehmer weiß ich aus erster Hand, Investitionen sind in schwierigen wirtschaftlichen Situationen vor allem interessant, wenn auch ein betriebswirtschaftlicher Anreiz damit verbunden ist. Die Aufgabe der Politik ist, genau diesen Anreiz zu schaffen und damit die Finanzierungsmöglichkeiten für junge Unternehmen zu verbessern."

Der Junge Wirtschaftsbund unterstützt aus dem vorliegenden Papier daher insbesondere die Forderung nach einem Freibetrag in der vorgeschlagenen Höhe von 100.000 Euro und wird die Umsetzung des Vorhabens auf der politischen Ebene fördern.

Gesamtpaket als echter Hebel

Unbestritten bleibt für den Unternehmer, dass nur ein zukunftsträchtiges Gesamtpaket die heimischen Betriebe aus der Mittelstandsfinanzierungsklemme befreien kann: "Wir müssen die Themen die uns junge Wirtschaftstreibenden beschäftigen in die Politik bringen. Zum Beispiel das Thema Crowdinvesting, welches eine moderne und sinnvolle Finanzierungsmethode für viele Unternehmen sein kann oder eben der vorgeschlagene Freibetrag, der die Österreicherinnen und Österreicher ermutigen soll in heimische Jungbetriebe und damit die zukünftigen Arbeitgeber Österreichs zu investieren."

Puaschitz ist guter Dinge, dass die aktuell Verantwortlichen im Finanz- und Wirtschaftsministerium die Vorschläge aufnehmen und in einen entsprechenden Rahmen gießen werden: "Mit Harald Mahrer haben wir einen Unternehmer als Staatssekretär und mit Hans Jörg Schelling einen erfahrenen Manager als Finanzminister. Beide kennen die Bedürfnisse von uns Wirtschaftstreibenden genau und arbeiten weiterhin mit Hochdruck an Lösungen für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Österreich, davon bin ich überzeugt."

Der politische Partner der jungen Unternehmen

"Zur Umsetzung ihrer Anliegen benötigen unsere jungen Unternehmerinnen und Unternehmer einen durchsetzungsfähigen, starken politischen Verbündeten und genau hier steht der Junge Wirtschaftsbund mit seinen Partnern bereit." hebt Puaschitz weiter hervor. "Die Forderungen der jungen Wirtschaftstreibenden liegen uns am Herzen und wir nehmen daher die Vorschläge zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerne auf und bringen diese in den politischen Diskurs ein."

Der Junge Wirtschaftsbund, der Anfang November 2014 vom Wirtschaftsbund Wien begründet wurde, ist ein Zusammenschluss von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern und versteht daher die Anliegen der jungen Wirtschaftstreibenden besonders genau.

"Wir gestalten Wirtschaftspolitik für die Unternehmen von morgen, Hand in Hand mit unseren Unternehmerinnen und Unternehmern - nur mit diesem zukunftsorientierten und gleichzeitig nachhaltigen Ansatz können wir Wirtschaftstreibende weiterhin die dringend benötigten Arbeitsplätze in Österreich schaffen."

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