Razborcan: Lohndumping und Sicherheitsabbau bei Flughafen-Abfertigungsdienste endgültig gefallen

Brüssel lässt weitere Liberalisierungspläne fallen

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Die Gefahr der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer der Bodenabfertigung auf den österreichischen Flughäfen, der Gefahr des Lohndumpings, aber auch die Gefahr des Abbaus von Sicherheit ist vorerst gebannt. Die EU-Kommission hat ihre Bemühungen, weitere Liberalisierungen verbunden mit der Senkung der Rechte und Sozialstandards der ArbeitnehmerInnen vorzunehmen, gestoppt. Auch für Österreichs größte Flugverkehrsdrehscheibe und wichtigen Arbeitgeber, den Flughafen Schwechat, ist diese Nachricht aus Brüssel sehr positiv zu bewerten. Denn im Bereich der Bodenabfertigung arbeiten höchstqualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Qualitätssenkung verbunden mit der Senkung der Sicherheitsstandards können wir gerade dort nicht brauchen", zeigt sich der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten und Schwechater Mandatar, LAbg. Gerhard Razborcan, über die Entscheidung der Kommission, die "sicher auch auf das starke Engagement der SPE-Fraktion im EU-Parlament in dieser Causa zurückzuführen ist", sehr zufrieden.

Für Razborcan sind Lowcostanbieter für die Bodenabfertigung auf internationalen Flughäfen "wenig geeignet". "Die Anbieter müssen die Infrastruktureinrichtungen des Flughafens nutzen, die nur schwer geteilt oder aus Kostengründen nicht mehrfach bereitgehalten werden können. Zudem haben sie abhängig vom Standort unterschiedlichste Auflagen zu erfüllen, ebenso sind die Zulassungsbedingungen höchst unterschiedlich und bedürfen daher vielfach einer speziellen Ausbildung der MitarbeiterInnen. Auch darf nicht vergessen werden, dass die Sicherheit in diesem Bereich eine große Rolle spielt. Schließlich umfasst die Bodenabfertigung viele wichtige Tätigkeiten, von der Gepäckabfertigung, den Vorfeld-, Beladungs- und Betankungsdiensten bis hin zur Abwicklung der Fracht- und Postabfertigung. Da ist Qualität und vor allem auch Vertrauen gefragt", so Razborcan.
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