Mahrer: Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft

Der Staatssekretär in der Bundesratsenquete zum Thema "duale Ausbildung"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das österreichische System der dualen Ausbildung hat für Staatssekretär Dr. Harald Mahrer Leuchtturmcharakter in Europa. "Österreich hat dank der dualen Ausbildung gut ausgebildete Fachkräfte, die das Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft und unserer exportorientierten Volkswirtschaft sind. Dadurch haben wir auch eine im europäischen Vergleich niedere Arbeitslosenquote", so Mahrer heute, Mittwoch, anlässlich der Bundesratsenquete zum Thema "Die Duale Ausbildung in Österreich".

Dem Staatssekretär ist es ein Anliegen, die Attraktivität der dualen Ausbildung auf nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben. "Die Lehre ist eines unserer wirtschaftlichen Zugpferde, auf die wir auch in Zukunft setzen. Wir brauchen die Lehre, denn wir stehen wirtschaftspolitisch in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen", bezog sich Mahrer etwa auf den gesamten Bereich der Industrie, der sich - vor allem im produzierenden Bereich - in den kommenden Jahren stark verändern werde. So könnten etwa im Maschinenbaubereich rund 20.000 Jobs der Automatisierung zum Opfer fallen, dafür sollten aus dem Wachstumsimpuls heraus 30.000 neue Jobs entstehen. "Im internationalen, globalen Wettbewerb müssen wir die Exporte steigern. Unser Wohlstand hängt am seidenen Faden, dass wir international erfolgreich sind. Das ergibt Chancen für neue Jobs vor allem im Fachkräftebereich. Und das ist die Herausforderung, dass wir bildungspolitisch im Bereich der dualen Ausbildung Initiativen setzen und den Lehrberuf attraktiver machen."

Mahrer sieht nötige Initiativen vor allem im Frühkind- und Volkschulbereich. "Sprache und Leseförderung spielen eine wichtige Rolle. Wir dürfen nicht über Reparaturen reden, sondern müssen Schwerpunkte frühzeitig genug setzen. Die Ausgangsvoraussetzungen für eine qualifizierte Ausbildung müssen stimmen. So heben wir das Bildungsniveau und die Qualität jener, die sich für eine Fachkräfteausbildung entscheiden", ist der Staatssekretär überzeugt. Neue Lehrberufe brauchen eine Vorqualifikation und ein höheres Niveau der Auszubildenden. "Dieser Aufgabe müssen wir uns stellen. Das führt zu mehr Chancengerechtigkeit und macht zukunftssicher."

Mahrer: "Ziel muss es sein, die Lehre noch attraktiver zu machen. Bestens ausgebildete Fachkräfte sind gut für die Betriebe, für die Exportwirtschaft und damit für das ganze Land. Und sie garantieren Wachstum und Wohlstand. "
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