FPÖ-Neubauer: Atommüll-Endlager in OÖ-Grenznähe muss mit allen Mitteln verhindert werden

Standort Boletice gilt nach wie vor als Reservestandort

Wien (OTS) - "Glaubten wir vor wenigen Wochen noch erleichtert aufatmen zu können, weil der Standort Boletice vom Tisch sei, so werden wir dieser Tage eines Besseren belehrt. Für bisher sieben Standorte wurden Genehmigungen zu Untersuchungen erteilt, ob dort die Errichtung und der Betrieb eines Atommüll-Endlagers möglich sind. Erwartungsgemäß ist der Widerstand der dort ansässigen Bevölkerung groß und auch die Gemeinden legten Berufung ein. Nun ist Boletice, neben dem Großraum von Dukovany und Temelin wieder als Reservestandort eine Option", stellte heute der freiheitliche Antiatom-Sprecher NAbg. Werner Neubauer betroffen fest.

"Mit einer Ausnahme befinden sich sämtliche in Frage kommenden Standorte innerhalb von hundert Kilometern von der österreichischen Staatsgrenze entfernt. Boletice ist mit 18 Kilometern Nähe zur oberösterreichischen Grenze der absolute Spitzenreiter. Es ist nun ein Gebot der Stunde, dass sämtliche diplomatischen, politischen und rechtlichen Möglichkeiten und Kräfte gebündelt werden, um diese Gefahr abzuwenden. Die Lagerung von Atommüll, welcher noch Jahrhunderte radioaktiv strahlen wird, in unmittelbarer Grenznähe darf niemals Realität werden.

Umweltminister Rupprechter ist nun gefordert, alle Karten auf den Tisch zu legen und die Öffentlichkeit über die tschechischen Pläne zu informieren, betont man doch immer seitens des Ministeriums in ständigem Kontakt mit den Tschechen zu sein. Des weiteren fordere ich ihn auf, jedes Mittel auszuschöpfen, um dieses Wahnsinnsprojekt an Österreichs Grenze zu verhindern", so Neubauer.

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