Kärnten und die Steiermark errichten Robotics-Institut im Lakesidepark

LH Kaiser und LHStv.in Schaunig: Kärnten beteiligt sich über BABEG zu 15 Prozent an JOANNEUM RESEARCH - Forschungskooperation eröffnet enorme Chancen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärnten und die Steiermark starten eine Forschungskooperation, wie Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Dienstag, mitteilen. Gemeinsam will man auf den Zukunftsbereich Robotics setzen, dazu soll ein eigenes Institut im Klagenfurter Lakesidepark eingerichtet werden. Bis zu 40 Forscherinnen und Forscher sollen dort in den nächsten fünf Jahren beschäftigt werden. Konkret umgesetzt wird dies durch eine Beteiligung des Landes Kärnten an der mehrheitlich im Eigentum des Landes Steiermark stehenden JOANNEUM RESEARCH. Der Erwerb einer 15-prozentigen Beteiligung an der renommierten Forschungsgesellschaft über die Beteiligungsgesellschaft BABEG wurde heute in der Sitzung der Kärntner Landesregierung beschlossen. Der Kaufpreis beträgt 4,5 Mio. Euro, die zweckgewidmet in die Errichtung des Robotics-Instituts fließen.

"Im Lakesidepark entsteht buchstäblich Zukunft. Hier setzen hochqualifizierte Forschende und Fachkräfte zündende Ideen in die Realität um. Enorme und vor allem langfristige Chancen wird uns nun auch das neue kärntnerisch-steirische Robotics-Institut der JOANNEUM RESEARCH eröffnen", betont der Landeshauptmann. Er verweist zudem auf die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch die Zusammenarbeit des Instituts mit den im Lakesidepark ansässigen Forschungseinrichtungen und der an den Park grenzenden Alpen-Adria-Universität ergeben. "Durch die Partnerschaft zwischen Kärnten und der Steiermark sollen die Aktivitäten in Forschung und Entwicklung weiter ausgebaut werden, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere durch Innovation, abzusichern bzw. zu steigern", unterstreicht Schaunig.

"Kärnten steht vor der vierten industriellen Revolution - und für diese gilt es, Skills, Fertigkeiten und Kompetenzen zu schärfen", wie der Landeshauptmann weiter ausführt. Gemeinsam mit der Finanzreferentin verweist er auf die entsprechende Bündelung aller Kräfte im Zuge der FTI-Strategie sowie auf die entsprechenden Fördermittel, die man zielgerichtet im Rahmen der Agenda 2020 der EU abholen wolle. "Vor allem aber setzen wir Akzente in Bildung, Aus-und Weiterbildung", betonen Kaiser und Schaunig.

JOANNEUM RESEARCH-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl betont, dass die JOANNEUM RESEARCH mit ihrer Forschungstätigkeit im Themenfeld Robotics den aktuellen Bedarf der Wirtschaft an anwendungsorientierter Forschung in diesem zukunftsträchtigen Technologiebereich aufgreift, der eng mit dem Themenfeld Industrie 4.0 beziehungsweise Smart Production verbunden sei. Darüber hinaus würden unternehmensintern große Synergiemöglichkeiten mit den bestehenden fünf Instituten Materials, Health, Digital, Resources und Policies bestehen, die gemeinsam neue Lösungen für die regionale Wirtschaft entwickeln könnten. "Durch die neue Kooperation wird die steirische und die Kärntner Wirtschaft im Rahmen von Forschungsprojekten noch enger zusammenarbeiten und damit die Region als Gesamtes profitieren", meint Pribyl.
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