Ledl-Rossmann: Positiver Weg im Hospizbereich am Beispiel Tirol

Tiroler Bundesrätin bei Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Tirol hat in den letzten Jahren im Bereich der Palliativ- und Hospizversorgung einen Schwerpunkt gesetzt, umriss heute, Dienstag, die Tiroler Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann bei der Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" die Situation in ihrem Bundesland, und hier vor allem in ihrer Heimat Ehrenberg. Die Hospizgruppe am Haus Ehrenberg - Reutte und Umgebung begleite Schwerkranke und deren Angehörige zuhause und in Pflegeeinrichtungen. Das Palliativteam Außerfern biete zudem Unterstützung bei Übergängen von stationärer zu ambulanter Behandlung und umgekehrt, beim Einbinden ehrenamtlicher Hospizbegleiter, der Angehörigen und Betreuenden in belastenden Situationen, bei der Bewältigung der Sterbephase zu Hause und auch bei der Bewältigung der Trauer. Es nimmt eine wichtige Stellung in einem weit gestreuten Bezirk ein, unterstrich die Bundesrätin. Jetzt stehe man vor der Herausforderung, wie man derartige Vorbildbeispiele in einem ganzen Bundesland umsetze und auch nachhaltig finanziere.

"Man braucht nicht selbst immer alles neu erfinden, sondern muss nur über die Bundesländergrenzen blicken, was dort bereits erfolgreich läuft", zeigte sich die ÖVP-Politikerin überzeugt. "Wir in Tirol haben hier einen positiven Weg eingeschlagen", hofft Ledl-Rossmann, auch noch beim Thema "Kinderhospiz nachzuziehen".

Die Enquete-Kommission sei für sie, Ledl-Rossmann, wichtig, um die Bewusstseinsbildung auf politischer Ebene, aber auch bei den Betroffenen und deren Familien zu heben. Viele würden sich nicht trauen, Hilfe anzunehmen. Das sei auch der Grund, warum es immer wieder dazu komme, dass Angehörige im letzten Moment den Notarzt rufen, um dann von der Medizin "alles zu wollen". "Im letzten Moment seien die Familien überfordert und wissen nicht mehr, was sie tun sollen", umreißt Ledl-Rossmann das Problem.

Sie, Ledl-Rossmann, hoffe, dass das Thema "Würde am Ende des Lebens" auch nach dieser Enquete-Kommission weiter behandelt werde. "Es ist dies ein wichtiges Thema für die Menschen in Österreich und wir alle wissen, dass uns dieses Thema auch selber treffen kann", so die Bundesrätin abschließend.
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