Taliban-Angriff auf Schule - Bayr fordert Internationalen Strafgerichtshof auf, tätig zu werden

95 Menschen bei Taliban-Angriff in Pakistan getötet - Bayr: "Taliban haben Angst vor Wissen und Bildung."

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Entwicklungssprecherin Petra Bayr verurteilt den heutigen Angriff der Taliban auf eine Schule in Pakistan, bei dem 95 Menschen, darunter 82 Kinder, getötet und hunderte Menschen als Geiseln genommen wurden, aufs Schärfste. Die SPÖ-Abgeordnete betont gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Der Angriff auf eine Schule zeigt, dass die Taliban Angst vor Wissen und vor gebildeten Menschen haben." Für Bayr "ein weiterer Beleg für die rückwärtsgewandte Ideologie der Taliban". Die SPÖ-Entwicklungssprecherin fordert den Internationalen Strafgerichtshof auf, Untersuchungen gegen die Anführer der Taliban einzuleiten, denn der Tatbestand der systematischen Kriegsverbrechen sowie der Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei offensichtlich erfüllt. Beide sind Delikte laut Römer-Statut und es scheint ungewiss, ob ein faires Verfahren in Pakistan selbst möglich ist. ****

Auch die systematische Unterdrückung von Frauen gehört zum Wesen der Taliban. "Ab einem Alter von acht Jahren dürfen Mädchen nicht mehr unterrichtet werden", erläutert Bayr. Auch Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung, Menschenhandel, die Finanzierung durch Drogenhandel gehören zum System der Terrororganisation der Taliban. (Schluss) bj/ve

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