Mückstein: Hürden für Erlangen von PatientInnenverfügung herabsetzen

Vereinfachung der Formalitäten und mehr Information für BürgerInnen notwendig

Wien (OTS) - "Die Probleme liegen auf der Hand. Es ist teuer, der bürokratische Aufwand ist hoch und es gibt zu wenig Informationen über die PatientInnenverfügung", kommentiert Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin der Grünen, die Erkenntnis, dass sehr wenige Menschen eine PatientInnenverfügung haben, welche aus einer Evaluierung des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin hervorgeht.
Mückstein: "Die Existenz der Vorsorgevollmacht, ein fast noch wichtigeres Instrument für Angehörige von Menschen, die selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind, ist ebenfalls weitgehend unbekannt. Daher ist die Erstellung eines bundeseinheitlichen Formulars, die Speicherung des Inhaltes auf der E-Card und eine Informationskampagne dringend notwendig."
Die PatientInnenverfügung wird im Jänner bei der letzten Anhörung der Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" Thema sein. Die Grünen erwarten eine baldige Erleichterungen für PatientInnen und Angehörige beim Zugang zu diesen wichtigen sozialmedizinischen Instrumenten.

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