Korun: Lebensnahe Rot-Weiß-Rot-Karte statt Augenauswischerei

Grüne wollen Senkung der Einkommenshürde und Rücknahme bürokratischer Schikanen

Wien (OTS) - "Die Ergebnisse des OECD-Experten Liebig zu den Mängeln der Rot-Weiß Rot-Karte bestätigen leider, was bereits seit der Einführung dieser Karte auf der Hand liegt: Die bisherige halbherzige Lösung mit hohen Hürden selbst für gut qualifizierte ArbeitnehmerInnen ist für die meisten gefragten Arbeitskräfte einfach nicht attraktiv genug", sagt Alev Korum, Migrationssprecherin der Grünen.

"Es braucht eine realitäts- und praxisnahe Rot-Weiß-Rot-Karte. Dafür sind viele Verbesserungen notwendig: Etwa bei der unrealistisch hohen Einkommensgrenze, den zahlreichen behördlichen Nachweisen (wie zum Beispiel dass man eine Wohnung nachweisen muss, bevor man überhaupt weiß, ob man zuwandern darf) und beim Familiennachzug. Nur dann wird die Rot-Weiß-Rot Karte auch erfolgreich können", meint Korun.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001