ÖGJ-Erfolg: Zivildiener fahren weiterhin günstig Bahn

Ernszt begrüßt Einigung zwischen Innenministerium und ÖBB

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaftsjugend begrüßt, dass es die ÖBB-Vorteilscard für Zivildiener doch ab 1. Jänner 2015 geben wird. "Die drohende Ungleichbehandlung von Präsenz- und Zivildienern konnte gerade noch rechtzeitig verhindert werden", sagt Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). Der Konflikt um die Jahreskarte habe Zivildiener nur unnötig verunsichert. "Dass sie nun endlich Klarheit haben, ist auch ein Erfolg der Gewerkschaftsjugend", sagt Ernszt.++++

"Dass Zivildiener weiterhin günstig mit der Bahn fahren können, hätte fast der Vergangenheit angehört, weil Innenministerin Johanna Mikl-Leitner den Sparstift ausgerechnet bei jenen ansetzen wollte, die eh nicht viel haben: Bei jungen Menschen, die im Dienst am Staat sind", kritisiert der ÖGJ-Vorsitzende. Darüber hinaus setzt sich die Gewerkschaftsjugend auch für die Abschaffung weiterer Benachteiligungen von Zivildienern ein, etwa bei der Dauer der Zivildienstleistung. Auch sei es nicht einzusehen, dass Zivildiener für ihre wertvolle Arbeit, aus der die Gesellschaft großen Nutzen ziehe, mit 307,50 Euro monatlich abgespeist werden. Ernszt: "Die Arbeit der Zivildiener muss finanziell adäquat abgegolten werden. Dann müssten wir auch über keine Zuschüsse wie die ÖBB-Vorteilscard für Zivildiener diskutieren."

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