Heinisch-Hosek: Paket "Ganztägige Schulformen: mehr Qualität und mehr Bewegung" passiert den Ministerrat

Paket für mehr Bewegung und Qualität tritt im Schuljahr 2015/2016 in Kraft

Wien (OTS) - "Die tägliche Bewegungseinheit wird in der ganztägigen Schule umgesetzt", betont Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach dem heutigen Ministerrat. Konkret werde die tägliche Bewegungseinheit unter Hinzuziehung der im Unterrichtsteil vorgesehenen Stunden, in Kombination mit dem Freizeitteil, Realität. Erstmals werden die Schulen für Vereine und Trainer/innen aus dem Sport geöffnet. Schulkooperationen werden im Rahmen des Sports verstärkt.

"Durch die Öffnung für Sportvereine und für Trainerinnen und Trainer wird das Angebot wesentlich breiter und attraktiver für Schülerinnen und Schüler", so Heinisch-Hosek. Für Trainer/innen werde die Qualifikation durch die Anerkennung bestehender Qualifikationen an PHs erleichtert. Zusätzlich werde ein Bewegungscoach neu etabliert.

Weiters sehe das Gesetzespaket vor, dass die Aufgaben der österreichischen Schulen um "gesundheitsbewusst" und "sportlich aktive Lebensweise" ergänzt werden. Das sei ein wichtiges Zeichen, so Heinisch-Hosek, werde damit doch die Notwendigkeit einer sportlich aktiven Lebensweise unterstrichen. "Die tägliche Bewegungseinheit hat langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Kinder sollen Spaß und Freude an der Bewegung während der Schulzeit und darüber hinaus haben", so die Bildungsministerin.

Neben der täglichen Bewegungseinheit, werde die Qualität der ganztägigen Schulformen für Eltern und Kinder erhöht. Konkret werden für den Nachmittagsteil in ganztägigen Schulformen Aufgaben und Ziele der Lernzeit und Ausgestaltung der Freizeit über die Betreuungspläne als Teil der Lehrpläne aufgenommen und präzisiert, erklärt die Bildungsministerin. Die Qualitätskontrolle wird durch die Schulaufsicht gewährleistet und in Zukunft ist ihr Aufgabengebiet um den Betreuungsteil konkretisiert.

"Das heute im Ministerrat beschlossene Paket beinhaltet zwei weitere Punkte des 6-Punkte-Programms der Regierungsklausur", so die Ministerin, die abschließend betont, dass man konsequent an der Abarbeitung des Programms arbeite.

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