FP-Matiasek:Barrierefreie Gehsteige statt erlebnisreiche Rumpelpisten

Handicap für Mobilität beginnt leider oftmals vor der Haustüre

Wien (OTS/fpd) - Wien stellt sich gerne als Musterstadt für Barrierefreiheit dar, in der Realität sieht es oft ganz anders aus, übt die freiheitliche Stadträtin Veronika Matiasek Kritik. Vor allem für Menschen mit Gehhilfen und Rollstühlen ist das Befahren vieler Gehsteige und Plätze mit Kopfsteinpflaster ein großes Problem. Es ist daher unverständlich, dass die Stadt selbst immer wieder eine grobe Pflasterung bei der Neugestaltung des öffentlichen Raumes verwendet. In kürzester Zeit entstehen nicht nur zwischen den Steinen selbst markante Niveauunterschiede sondern auch die Flächen weisen Unebenheiten auf, die vor allem für Personen mit Gehhilfen massive Hindernisse darstellen und Rollstuhlfahrer regelrecht "durchschütteln", artikuliert Matiasek die Beschwerden vieler Betroffener.

In vielen Fällen, vor allem in den Gassen in Wiens Gründerzeitvierteln besteht nicht einmal eine Ausweichmöglichkeit, da meist links und rechts der Fahrbahn dieselben Rumpelpisten bestehen. Ebenso sind viele Übergänge und Absenkungen aufgrund ihrer Ausführungen für gehbehinderte Personen absolut unbenutzbar und bergen oftmals sogar große Gefahren. "Bevor man Prestigeprojekte wie Fußgänger-Highways für besonders mobile Menschen schafft, wäre es hoch an der Zeit, die Gehsteige der Stadt so zu gestalten, dass sie für alle möglichst ungefährlich passierbar sind", gibt Matiasek im Sinne mobilitätseingeschränkter Personen einen Denkanstoß.

Hier gehört Bezirk für Bezirk, Grätzel für Grätzel "abgearbeitet", denn was nützten barrierefreie Geschäfte oder Gesundheitseinrichtungen, wenn es nicht möglich ist ohne Gefahr dorthin zu gelangen. Es ist daher ein Gebot der Stunde, geeignete Maßnahmen endlich umzusetzen, so Matiasek abschließend. (Schluss)paw

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