FP-Gudenus: Elementare Elemente der Daseinsvorsorge müssen in öffentlicher Hand bleiben!

ÖVP-Ideen für ÖIAG mit aufgeblähtem Apparat und Teilprivatisierung geht eindeutig zu Lasten der Länder

Wien (OTS/fpd) - Die ÖVP möchte weitere Teile von Staatsbesitz in die ÖIAG, die Österreichische Industrieholding AG, eingliedern. "Darunter nicht nur etwa die Casinos Austria, sondern auch wesentliche Elemente der Daseinsvorsorge wie Teile der ÖBB oder die ASFINAG. Anschließend steht zumindest eine Teilprivatisierung im Raum", zeigt sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus schockiert.

Für Gudenus ist klar, wohin diese Pläne führen würden: "Private Anbieter würden natürlich nur lukrative Geschäftsfelder aufrecht erhalten und sich von Verlustbringern systematisch trennen. Bei Grundbedürfnissen wie etwa Mobilität darf das nicht passieren. Diese dürfen nicht dem freien Markt unterworfen werden!" Er ist fest davon überzeugt, dass etwa wenig befahrene Zugverbindungen umgehend eingestellt würden: "Das geht eindeutig zu Lasten der Bundesländer und wäre etwa für viele Einpendler nach Wien eine Katastrophe!" Aber auch die Pläne, wonach die ASFINAG ein Teil dieser neu zu planenden Holding werden könnte, sind für die Wiener FPÖ völlig irrwitzig. "Klar ist, daß jede Privatisierung von Daseinsvorsorge am Ende des Tages nur nach ihrer Gewinnbilanz zu bewerten sein wird. Wer das nicht glaubt, dem möge ein Blick über den Tellerrand etwa nach Großbritannien zur Horizonterweiterung helfen, so Gudenus.

Gudenus kündigt entschiedenen Widerstand an: "Wesentliches Volksvermögen zu verhökern, um als Einmaleffekt zu Geld für eine vermeintliche Steuersenkung zu kommen, werden wir nicht akzeptieren. Dies umso mehr als das die Steuerzahler mittel- und langfristig Unsummen kosten wird."

Besonders empört ist Gudenus darüber, dass die ÖVP die ÖIAG zudem in zwei Gesellschaften aufspalten und damit im Endeffekt wohl nur neue Versorgungsposten für Politiker schaffen will. "Offenbar finden die Schwarzen mit Raiffeisen als Ausgedinge für ihre Ex-Mandatare nicht mehr das Auslangen", ärgert sich Gudenus. (Schluss)

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