Tröls-Holzweber: Der Bildungscampus als Basis

In der Bildungspolitik muss sich endlich was bewegen

St. Pölten, (OTS/SPI) - "In Niederösterreich muss sich was bewegen" - unter diesem Motto wurde die Bildungsdebatte von Landtagsabgeordneter Ilona Tröls-Holzweber als Bildungssprecherin der SPÖ im Rahmen der letzten Landtagssitzung klar angesprochen. Wie im letzten OECD Bericht festgestellt wurde, ist Bildung nachweislich für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes ausschlaggebend. Die im Bildungsprogramm der SPÖ NÖ festgelegte Bildungskette sowie der Bildungscampus stellen Maßnahmen dar, die dieser Beurteilung gerecht werden.

"Uns geht es um eine lebensbegleitende Bildung, in der die Maßnahmen wie die Glieder einer Kette ineinandergreifen. So wird für die Schülerinnen und Schüler aber auch im späteren Bildungsbereich ein durchlässiges System ermöglicht, indem noch besser die Möglichkeit besteht, Talente zu fördern und Schwächen auszugleichen. Gerade bei der aufbauenden Bildung, wir verstehen darunter die Bildung der 2-bis 15-jährigen, sind dringend Veränderungen gefordert. Dabei geht es um die grundsätzliche Ausrichtung dieser Bildungsphase unterstützt durch ein Campusmodell, welches im Bildungsprogramm der SPÖ NÖ verankert ist. Eine enge Zusammenarbeit von Kindergarten, Volksschule, Neuer Mittelschule und Unterstufe Gymnasium ist Voraussetzung für ein Anheben des Bildungsniveaus. Beachtenswert ist, dass sogar der große Koalitionspartner im Land hier durchaus nicht abgeneigt scheint, dieses Modell zu verwirklichen", so die SPNÖ-Bildungssprecherin.

Diese Zusammenarbeit unterstützt nicht nur den pädagogischen Bereich sondern sie verbessert außerdem die wirtschaftliche Lage der Schulen. Es wird in Zukunft noch wichtiger werden, pädagogische Ressourcen vor allem in Spezialbereichen besser einzusetzen, damit die Pädagoginnen und Pädagogen in allen Schultypen unterstützt werden. "Dadurch können alle Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend gefordert und gefördert werden. Nur so können wir einen ersten Schritt in Richtung Inklusion in der Schule gehen. Besonders wichtig erachte ich es, das wir diesen Schritt gemeinsam gehen, Eltern, SchülerInnen und Lehrerinnen sowie Lehrer. Bewegung ist wichtig, sie darf sich nicht auf das 'klein-klein' in der Diskussion beschränken. In einem ersten Schritt gilt es klar, ein zukunftsweisendes Bildungsziel zu verabschieden bevor man das 'Fell des Bären' verteilt. Außerdem wird es notwendig sein, im Bildungsbereich Geld in die Hand zu nehmen. Was wir hier nicht brauchen, sind politische Bekenntnisse, die keine finanzielle Basis haben. Das Bildungsprogramm der SPÖ NÖ zeigt einen Weg auf, wie man sich dieser Herausforderung stellen kann", stellt Bildungssprecherin LAbg. Ilona Tröls-Holzweber fest.
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